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Kein Vergnügen: der Abbau des Pyjamaball-Zeltes.

Zeltwirt berichtet

Pyjamaball: Platzverhältnisse waren „katastrophal“

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WALTROP - In eine Schlammwüste hat sich das Areal verwandelt, auf dem am Samstag Tausende beim Pyjamaball feierten. "Katastrophale Platzverhältnisse" nennt es Zeltwirt Hans-Georg Späth.

Er wundert sich, warum Waltrop keine besser geeignete Fläche für die Traditionsveranstaltung zur Verfügung stellen kann. Auf Meßmanns Festwiese fand zwar im vergangenen Jahr das Oktoberfest der Schützen statt, den Pyjamaball will man dort aber offensichtlich nicht. Und sonst sind Alternativen offenbar rar gesät. Das Wetter tat sein Übriges, dass die Bedingungen für den Zeltverleiher schwierig waren: Erst war der Boden gefroren, dann taute er auf, dann fiel jede Menge Regen.

Kran hebt Platten an

Am Montag stand nun die Aufgabe an, das Zelt abzubauen. An ein Befahren der Wiese war nicht zu denken, also wurden die Bodenplatten per gemietetem Riesenkran von der Straße aus angehoben und dann gestapelt. Der Kran koste 1000 Euro Miete am Tag, sagte der Zeltverleiher aus dem Rheinland – natürlich ein beachtlicher Kostenfaktor.

Wie geht es 2017 weiter?

Späth hat jetzt in der Karnevalszeit Hochkonjunktur, aber wenn es wieder ruhig wird, will er einen „Strich drunter“ machen unter den Waltroper Auftrag. Dann stimmen die Beteiligten ab, wie es 2017 weitergeht. Obwohl es viel Lob für die Organisation gab und die Stimmung im Zelt bestens war, bleibt doch festzuhalten: Es kamen weniger Besucher, und zugleich dürften die Kosten gestiegen sein.

Sicherheitsbedenken

Was die Gründe für den geringeren Zuspruch gewesen sein mögen, darüber kann auch Späth nur spekulieren: Sicherheitsbedenken wegen der Ereignisse in Köln könnten eine Rolle gespielt haben oder schlicht die Tatsache, dass Mickie Krause, der im vergangenen Jahr auftrat, bekannter ist als Peter Wackel, der in diesem Jahr kam. Vielleicht ist es auch eine Kombination aus beidem.

Positives Fazit zur Organisation

In Sachen Organisation fällt das Fazit nicht nur beim Späth positiv aus. Das Zelt war größer, die Atmosphäre mithin entspannter, der Garderobenbereich großzügiger. Vor den Toiletten sei es freilich zu längeren Wartezeiten gekommen, berichten Partygäste.

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