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Zuschauer an der Baustelle am Hebewerk.

Hoffnung war vergebens

Und wieder wird es nichts mit dem geplanten Freigabetermin für die Hebewerkbrücke

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  • Markus Weßling
    Markus Weßling
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Hat die Pannen-Geschichte bald ein Ende? Der zuletzt genannte Freigabetermin für die Hebewerkbrücke verschiebt sich jedenfalls erstmal...

  • Aus dem neuen Bauzeitenplan für die Hebewerkbrücke geht eine erneute Verzörerung hervor. 
  • Die avisierte Bauzeit ist inzwischen um 30 Monate überschritten
  • Das WSA lässt Samstagsarbeit prüfen

    Das Wasserstraßemn- und Schifffahrtsamt, das zunächst noch zuversichtlich war, den Freigabe-Termin Ende Mai für die Hewerkbrücke halten zu können, kündigt jetzt eine erneute Verzögerung an: „Die Arbeiten an der Übergangskonstruktion werden nach Zeitplan durchgeführt. Die Abschlussarbeiten an den Leitungen verzögern sich aufgrund von Lieferengpässen bei benötigtem Baumaterial“, heißt es in der Mitteilung. Eine „Verkehrsfreigabe unter Restriktionen“ sei nun auf Mitte Juni terminiert. „Die andauernde Corona-Pandemie erschwert und verlangsamt Prozesse. Aufgrund von Mängeln sind Arbeiten an den Lagern, die bisher nicht in den Bauzeitenplan eingeplant waren, notwendig und wurden entsprechend vorgesehen.“ Das WSA überprüfe, ob durch eine Anordnung von Samstagsarbeit eine frühere Verkehrsfreigabe erzielt werden kann.

    Das hatten wir zuvor berichtet:

Wenn alles gut geht – Abergläubische halten jetzt inne und klopfen dreimal auf Holz – neigt sich die Zeit mit gesperrter Hebewerkbrücke dem Ende zu. Der bereits vor Längerem verkündete Freigabe-TerminEnde Mai steht noch. Elena Schäfer von der Arbeitsgruppenleitung „Brücken“ im zuständigen Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt (WSA) Duisburg-Meiderich wartet zwar auf einen aktuellen Bauzeitenplan, den sie im Laufe dieser Woche erhalten soll. In den vergangenen Wochen seien die Arbeiten jedoch vorangeschritten.

Waltrop: Corona verursachte keine Ausfälle

 „Erfreulicherweise gab es bis jetzt keine Arbeitsausfälle in Folge der Corona-Pandemie“, teilt Elena Schäfer mit. Im Laufe dieser Woche würden die Bewehrungsschweißungen als Vorbereitung zur Installation der Fahrbahnübergangskonstruktion abgeschlossen. Baugruben und Leitungsgräben werden bereits wieder zugeschüttet. Anschließend können die Massivbauarbeiten für die Übergangskonstruktion beginnen. Und damit Autos, Fußgänger und Radler dann auch gut über die Brücke kommen, müssen zum guten Schluss die Beläge für Fahrbahn, Geh- und Radwege fertiggestellt werden. Seit August 2017 ist die Hebewerkbrücke gesperrt. Die einst auf rund zwei Monate avisierte Bauzeit ist nach einer ganzen Serie von „Pleiten, Pech und Pannen“ aktuell um stolze 30 Monate überschritten. Autofahrer nehmen seitdem einen Umweg von rund sechs Kilometern über Datteln oder Castrop-Rauxel.

Die Politik hatte versucht, ihren Einfluss für eine Beschleunigung der Arbeiten geltend zu machen, unter anderemBundestagsabgeordneter Frank Schwabe.

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