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Der städtische Parkschein-Automat auf dem Woolworth-Parkplatz ist bald Geschichte.

Die Stadt ist außen vor

Park-Vergehen hinter Woolworth könnten bald richtig teuer werden - aus diesem Grund

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Ab September könnten Park-Vergehen hinter dem Waltroper Woolworth-Markt für Autofahrer teuer werden. Doch die Stadt hat damit nichts zu tun.

Der Parkplatz hinter der Waltroper Woolworth-Filiale wird ab September nicht mehr von der Stadt bewirtschaftet. „Der Eigentümer der Immobilie, dem auch der Parkplatz gehört, hat den Vertrag gekündigt“, sagte der Leiter des Ordnungsamtes, Martin Voskort. Damit ist die Stadt künftig außen vor, wenn jemand dort entgegen den Vorschriften parkt und ein Knöllchen bekommt. Die städtischen Parkscheinautomaten werden abgebaut. 

Waltroper Parkplätze werden privat überwacht

Laut Auskunft der Stadt wird ein privates Unternehmen dort den ruhenden Verkehr überwachen – und es gilt als wahrscheinlich, dass es wesentlich höhere Summen für Knöllchen kassiert, als es die Stadt bis dato tat. Formal handelt es sich nicht mehr um ein Bußgeld, sondern um eine Vertragsstrafe. Die Firmen begrenzen die zulässige Parkzeit mit Parkscheibe auf eine gewisse Zeitspanne – und kassieren, wenn ein Auto länger auf dem Kundenparkplatz steht. 

Auch sonntags wird wohl kontrolliert

Nach Informationen unserer Zeitung ist damit zu rechnen, dass künftig auch an Sonntagen kontrolliert wird. Bisher waren die Parkautomaten sonntags außer Betrieb, Besucher der Sonntagsmesse in St. Peter konnten dort beispielsweise kostenlos ohne zeitliche Befristung parken. Sollte es besagte Parkscheiben-Regelung geben, sieht das anders aus. Hintergrund: Unternehmen wie Park & Control, Fairparken und Parkräume AG übernehmen für Supermarktketten und andere Firmen die Kontrolle ihrer Kundenparkplätze. In Waltrop gab es das lange nicht, kürzlich aber machte eine Leserin darauf aufmerksam, dass mit dem Parkplatz am „Action“-Markt inzwischen so verfahren wird. Sie musste 30 Euro bezahlen und sprach von „Abzocke“, zumal auf dem Parkdeck an der Dortmunder Straße ein Hinweis fehle. Der sei nur im Markt-Eingangsbereich angebracht. Grundsätzlich legal ist das Vorgehen der Firmen allerdings.

In Nachbarstädten ärgern sich Bürger bereits über das Vorgehen privater Firmen, etwa in Marl, aber auch in Dortmund undin Dorsten.

Zum Schutz der Schüler kontrollierte das Ordnungsamt der Stadt Oer-Erkenschwick jetzt vor Grundschulen.

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