Das Waltroper Rathaus.
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Waltroper Rathaus

Wohngeldstelle der Stadt Waltrop: Kämmerer räumt Probleme ein

  • Markus Weßling
    vonMarkus Weßling
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Zwei Mitarbeiter längerfristig krank - und kein Ersatz: Das war zuletzt die Situation in der Wohngeldstelle der Stadt. Mit Folgen für die Bürger. 

  • Eine Leserin beklagt sich über die Personalsituation in der städtischen Wohngeldstelle. 
  • Weil dort beide zuständigen Mitarbeiter langzeitkrank seien, könnten Anträge dort nur abgegeben werden. 
  • Bearbeitet würden sie aber erst, wenn es dort wieder eine Vertretung für die beiden Langzeiterkrankten gebe.

Es könne „doch nicht angehen, dass Bürger so lange hingehalten werden“, sagt die Leserin. Wolfgang Brautmeier, zuständiger Dezernent im Rathaus, räumt auf Anfrage unumwunden ein: Ja, in diesem Bereich gebe es ein Problem. Die beiden Mitarbeiter vertreten sich, wenn einer nicht am Arbeitsplatz ist, gegenseitig. Aber wenn, wie jetzt geschehen, beide ausfallen, „dann haben wir als kleine Kommune keinen weiteren Ersatz, der ohne Weiteres einspringen könnte“. 

Waltrop: Hilfe aus Nachbar-Kommunen 

Zwar hätten Mitarbeiter aus Nachbar-Behörden in der Vergangenheit auch schon einmal in Waltrop ausgeholfen, aber das sei natürlich keine Dauerlösung, zumal sie auch in ihren Stamm-Rathäusern gebraucht werden. Kollegen aus anderen Abteilungen im Waltroper Rathaus an die Stelle zu versetzen, sei kaum möglich, da die Mitarbeiter der Wohngeldstelle spezielles Wissen brauchten, das man sich nicht ad hoc aneignen könne. Dass aber, wie die Leserin ebenfalls schreibt, in diesem Bereich sogar noch Personal abgebaut werden soll, stimme nicht, sagt Brautmeier. Im Gegenteil. 

Waltrop plant Umstrukturierung 

Die Verwaltungsspitze habe auf die Misere reagiert und suche per Stellenanzeige eine neue Mitarbeiterin oder einen neuen Mitarbeiter für die Wohngeldstelle. Zwar wird auch dann die Personalstärke in der Wohngeldstelle nicht erhöht, aber es wird eine Umstrukturierung geben. Die Hoffnung der Verantwortlichen im Rathaus ist, dass es dann nicht mehr vorkommt, dass die Stelle über lange Zeit komplett verwaist ist. Unterdessen stellte Brautmeier in Aussicht, der akute Engpass könnte durch eine baldige Rückkehr von einem der Mitarbeiter entschärft werden. Die Leserin sagt, sie werde weiter aufmerksam beobachten, ob sich wirklich etwas bessert. 

Die Themen Krankenstand und Personal generell sind immer wieder in Waltrop auf der Agenda. 

Waltroper Ratsherr erhebt weitreichende Vorwürfe gegen die Stadtverwaltung - und darum geht's.

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