Zuschauer an der Baustelle am Hebewerk.
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Zuschauer an der Baustelle am Hebewerk.

Hoffnung wieder vergebens

Schier unendliche Posse um Hebewerkbrücke geht weiter: Freigabetermin erneut verschoben

  • Silvia Seimetz
    vonSilvia Seimetz
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  • Markus Weßling
    Markus Weßling
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Hat die Pannen-Geschichte bald ein Ende? Der zuletzt genannte Freigabetermin für die Hebewerkbrücke in Waltrop verschiebt sich zum wiederholten Mal. Die Posse geht weiter.

  • Aus dem neuen Bauzeitenplan für die Hebewerkbrücke geht eine erneute Verzörerung hervor. 
  • Jetzt ist von Ende Juli die Rede
  • Damit geht die Posse weiter

    Update Mittwoch, 24 Juni: Der Freigabetermin für die Brücke am Hebewerk verschiebt sich schon wieder. Jetzt ist von Ende Juli die Rede. Das Wasserstraßen- und Schiffahrtsamt schreibt: "Die Arbeitsgemeinschaft  (ARGE) sagte die Abdichtungsarbeiten in der Vergangenheit zunächst auf Grund der Witterungsbedingungen ab, da die auszuführenden Arbei- ten feuchtigkeitsempfindlich sind. Nachdem die Arbeiten wiederholt ver- schoben wurden, brach die ARGE den Arbeitsbeginn erneut auf Grund mangelnder Verfügbarkeit von Geräten und Arbeitsabstimmung ab. Durch die massive Verzögerung dieser relevanten Arbeiten wird der Ver- kehrsfreigabetermin von der ARGE für Ende Juli ausgewiesen."

    Das hatten wir zuletzt berichtet: 
     
    Das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt, das zunächst noch zuversichtlich war, den Freigabe-Termin Ende Mai für die Hewerkbrücke halten zu können, kündigt jetzt eine erneute Verzögerung an: „Die Arbeiten an der Übergangskonstruktion werden nach Zeitplan durchgeführt. Die Abschlussarbeiten an den Leitungen verzögern sich aufgrund von Lieferengpässen bei benötigtem Baumaterial“, heißt es in der Mitteilung. Eine „Verkehrsfreigabe unter Restriktionen“ sei nun auf Mitte Juni terminiert. „Die andauernde Corona-Pandemie erschwert und verlangsamt Prozesse. Aufgrund von Mängeln sind Arbeiten an den Lagern, die bisher nicht in den Bauzeitenplan eingeplant waren, notwendig und wurden entsprechend vorgesehen.“ Das WSA überprüfe, ob durch eine Anordnung von Samstagsarbeit eine frühere Verkehrsfreigabe erzielt werden kann.


    Das hatten wir zuvor berichtet:

Wenn alles gut geht – Abergläubische halten jetzt inne und klopfen dreimal auf Holz – neigt sich die Zeit mit gesperrter Hebewerkbrücke dem Ende zu. Der bereits vor Längerem verkündete Freigabe-TerminEnde Mai steht noch. Elena Schäfer von der Arbeitsgruppenleitung „Brücken“ im zuständigen Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt (WSA) Duisburg-Meiderich wartet zwar auf einen aktuellen Bauzeitenplan, den sie im Laufe dieser Woche erhalten soll. In den vergangenen Wochen seien die Arbeiten jedoch vorangeschritten.

Waltrop: Corona verursachte keine Ausfälle

 „Erfreulicherweise gab es bis jetzt keine Arbeitsausfälle in Folge der Corona-Pandemie“, teilt Elena Schäfer mit. Im Laufe dieser Woche würden die Bewehrungsschweißungen als Vorbereitung zur Installation der Fahrbahnübergangskonstruktion abgeschlossen. Baugruben und Leitungsgräben werden bereits wieder zugeschüttet. Anschließend können die Massivbauarbeiten für die Übergangskonstruktion beginnen. Und damit Autos, Fußgänger und Radler dann auch gut über die Brücke kommen, müssen zum guten Schluss die Beläge für Fahrbahn, Geh- und Radwege fertiggestellt werden. Seit August 2017 ist die Hebewerkbrücke gesperrt. Die einst auf rund zwei Monate avisierte Bauzeit ist nach einer ganzen Serie von „Pleiten, Pech und Pannen“ aktuell um stolze 30 Monate überschritten. Autofahrer nehmen seitdem einen Umweg von rund sechs Kilometern über Datteln oder Castrop-Rauxel.

Die Politik hatte versucht, ihren Einfluss für eine Beschleunigung der Arbeiten geltend zu machen, unter anderemBundestagsabgeordneter Frank Schwabe.

CDU will den Druck in Sachen Felling-Sanierung erhöhen

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