Dicke Eisbrocken rauschen mitunter bei dem Tauwetter auch in Waltrop auf den Boden.
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Dicke Eisbrocken rauschen mitunter bei dem Tauwetter auch in Waltrop auf den Boden.

Wetterumschwung

Regen trifft auf gefrorenen Boden - V+E legt die Gullys frei, Lawinen rutschen von Dächern

  • Tamina Forytta
    vonTamina Forytta
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Am Montag (15.2.) dreht sich das Wetter; Tauwetter setzt ein, gegen Mittag fing es auch in Waltrop an zu regnen. Wir halten Sie an dieser Stelle über die Folgen auf dem Laufenden.

Update, 14.45 Uhr: Bei Dachdecker Heinz Niehues gehen heute einige Anrufe von besorgten Hausbesitzern ein, die sich wegen der Lawinen sorgten. Der Expertenrat: Abtauen und rutschen lassen. „Unsere Mitarbeiter können jetzt nicht aufs Dach steigen, das ist zu gefährlich.“ Solange die Lawine in Vorgärten landet, macht es nichts aus. Wer sich in der Innenstadt bewege, solle jedoch nach Möglichkeit gebührenden Abstand zu den Häusern halten und den Blick nach oben richten. Hausbesitzern raten die Fachleute, den Bereich vor dem Haus notfalls absperren, damit Fußgänger den Gefahrenbereich meiden. Der Regen müsste das Problem aber bald erledigt haben.

Richtig viel Schnee war nach vielen Jahren ohne „richtigen Winter“ vor einer Woche über NRW niedergegangen. Jetzt schmilzt die weiße Pracht in Windeseile; für Dienstag (16.2.) sind 14 Grad angekündigt. Bei den Mengen an Schnee, die jetzt zu Wasser werden, wird die Kanalisation das packen? Da macht sich Frank Friedrich, der beim Ver- und Entsorgungsbetrieb (V+E) für diesen Bereich zuständig ist, keine Sorgen. „Wenn der Schnee schmilzt, läuft das Wasser ja langsam und kontinuierlich in die Kanäle – anders als bei Starkregen, wenn das alles auf einmal kommt.“

V+E Waltrop ist im Einsatz

Seine Leute sind jetzt eher damit beschäftigt, die Gullys und Abläufe auf den Straßen Waltrops freizulegen. Denn die sind teilweise unter großen Schneemengen begraben und sozusagen verstopft. Seit Donnerstag seien zwei Trupps dazu im Einsatz, sagt Friedrich. Schwerpunkte der „Freilegung“ sind dort, wo sich Schmelzwasser-Seen zu bilden drohen, also vor allem in Senken, wo es abschüssig ist oder auf Kreuzungen.

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