Der Schwertransport hatte sich vom Kraftwerk aus auf den Weg nach Mülheim gemacht. Jetzt kehrt das Bauteil zurück.
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Der Schwertransport hatte sich vom Kraftwerk aus auf den Weg nach Mülheim gemacht. Jetzt kehrt das Bauteil zurück.

Trianel

Das ging schnell: Der Rotor ist schon wieder am Kraftwerk

  • Markus Weßling
    vonMarkus Weßling
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 Es war eine unliebsame Überraschung: Bei Revisionsarbeiten im Trianel-Kraftwerk fiel ein Schaden am Generator auf. Der ist jetzt repariert - und schon wieder zurück beim Betreiber.  

  • Der 88 Tonnen schwere Rotor des Generators war per Schwertransport ins Siemens-Werk Mülheim gebracht worden
  • Erst hieß es, der Schaden habe einen Stillstand bis Oktober zur Folge
  • Nun geht es doch schneller

    Update 3. August, 15.05 Uhr: Der reparierte  Rotor ist bereits wieder auf dem Kraftwerksgelände. Eigentlich war damit erst am Montag gerechnet worden, doch Trianel-Sprecher Maik Hünefeld berichtet, er sei schon in der Nacht zu Samstag von Mülheim zum Stummhafen transportiert worden. Eingebaut wird er allerdings erst, wenn auch der Stator, der unbewegliche Teil des Generators, überholt worden ist. 

Das hatten wir zunächst berichtet: Für den Transport vom Kraftwerk an der Stadtgrenze zwischen Lünen und Waltrop brauchte es wegen kleinerer Schwierigkeiten mehrere Anläufe. Rotor und Stator – der unbewegliche Teil der Maschine – wurden nun zeitgleich überholt. Von Sonntag auf Montag soll nun das reparierte Teil wieder von Mülheim nach Lünen transportiert werden. Das sagte Trianel-Sprecher Maik Hünefeld auf Anfrage. Damit könne man den 24. August als den Termin halten, zu dem das Kraftwerk wieder als verfügbar gemeldet ist. Ursprünglich war die Dauer der Revision bis Oktober ausgedehnt worden, als der Schaden festgestellt worden war. Doch dann stand fest, dass es wohl doch schneller geht. Zu den wirtschaftlichen Folgen des Ausfalls wollte sich der Trianel-Sprecher nicht näher äußern. 

Kraftwerk: Fraglich, wie viel Produktion wirklich ausgefallen ist

Es sei aber ein Glücksfall gewesen, dass der Schaden während einer ohnehin anstehenden Revision aufgefallen sei. Fraglich ist, wie viel Produktion durch den ungeplanten Stillstand tatsächlich ausgefallen ist. Denn wenn die Sonne scheint und der Wind weht, können konventionelle Kraftwerke wie das von Trianel kaum Geld verdienen und bleiben dann ohnehin oft abgeschaltet.

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