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Michaela Heßelmann, Claudia Ritzmann und Nicole Moenikes (v. li.) zeigen, was sich im Park tut.

Unterwegs mit Bürgermeisterin und Grün-Fachfrauen

Rundgang durch den Park: Es tut sich eine Menge 

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Der Moselbachpark wird mit Fördermitteln richtig aufgewertet. Wir haben uns vor Ort zeigen lassen, was sich schon getan hat - und was noch folgen soll.  

  • Der Moselbachpark soll ein echtes Naherholungs-Paradies werden
  • An Kinder, Jugendliche und Erwachsene wurde bei der Neugestaltung gedacht
  • Die Blumenwiese ist ein besonderes Anliegen der Bürgermeisterin

Wir waren mit Waltrops Bürgermeisterin Nicole Moenikes und den Grün-Expertinnen Michaela Heßelmann und Claudia Ritzmann im Park unterwegs und haben uns erklären lassen, was sich dort mithilfe der Fördermittel, die die Stadt bekommen hat, umsetzen lässt.  Einige Beispiele:

- Der Spielplatz: Das bestehende Klettergerüst soll ausgebaut werden, mit Geräten von der Firma, von denen auch das ursprüngliche Gerüst stammt. Außerdem soll dem Inklusions-Gedanken Rechnung getragen werden und „inklusionsgerechte“ Geräte angeschafft werden, die man zum Beispiel mit einen Rollstuhl anfahren kann.

- Die Dirt-Bike-Bahn: Noch ist um das Start-Podest zur Sicherheit ein Bauzaun aufgebaut, aber bald soll hier endlich der alte Wunsch von Jugendlichen realisiert werden, mit speziellen Fahrrädern über Erdhügel zu springen. Christian Luczak vom Kinder- und Jugendbüro und „seine“ Jugendlichen machen das Anlegen kleinerer Hügel auf der Bahn zu ihrem Projekt. Allerdings gibt es ein unvorhergesehenes kleines Problem: In einem Haufen mit Erdaushub vom Wegebau, den man eigentlich für die Bahn weiterverwenden wollte, haben sich Bienen angesiedelt. Die Erde kann man jetzt nicht so einfach mit einem Kleinbagger ein paar Meter bewegen, sucht gemeinsam mit einem Experten nach einer Lösung. 

- Die Blumenwiese: Ein Herzensanliegen der Bürgermeisterin, jetzt auf einer größeren Fläche am Osteingang des Parks: Auf 1500 Quadratmetern wurde eingesät. Bürger, die meinen, hier habe der Ver- und Entsorgungsbetrieb einfach vergessen zu mähen, werden mit einem Schild über den Sinn und Zweck aufgeklärt. Michaela Heßelmann erklärt, demnächst gebe es die „Vestische Mischung“ für die Städte im Kreis – Saatgut ausschließlich für Pflanzen, die hier auch heimisch sind. Hintergrund: Laut Kreis können die heimischen Wildbienen mit im Discounter angebotenen Saatgutmischungen mit Arten aus aller Welt meist nichts anfangen. Daher werden seit einiger Zeit heimische Wildblumen gezielt vermehrt – Ergebnis ist besagte „Vestische Mischung“. 

Das sind nur einige Aspekte. Mehr lesen Sie in der Samstag-Ausgabe (9.5.) der WZ und im E-Paper.

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