Nahe der Drucksbrücke und nur einen Steinwurf von der Autobahn A 2 könnte das neue Gewerbegebiet entstehen. Gesprochen wird darüber schon lange, passiert ist kaum etwas.
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Nahe der Drucksbrücke und nur einen Steinwurf von der Autobahn A 2 soll das neue Industrie- und Gewerbegebiet "Im Dicken Dören" entstehen.

Regionalplanänderung

RVR-Verbandsversammlung stimmt für den „Dicken Dören“

  • Jörn Tüffers
    vonJörn Tüffers
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Mit Spannung ist in Waltrop die Entscheidung der Verbandsversammlung des RVR erwartet worden. Gute Nachrichten: Das Gremium stimmte dafür, den "Dicken Dören" zu einem Industriegebiet umzuwandeln.

Gute Nachrichten aus Essen: Die Verbandsversammlung des Regionalverbands Ruhr hat dem Vorhaben zugestimmt, das Areal "Im Dicken Dören" in Waltrop - eine bisher als allgemeiner Freiraum- und Agrarbereich und regionaler Grünzug ausgewiesene Fläche - in einen Bereich für gewerbliche und industrielle Nutzung (GIB) umgewandelt wird.

Fahrzeugbauer Langendorf soll zum „Dören" ziehen

Dorthin, zum „Dicken Dören“ will das Waltroper Unternehmen Langendorf seine beiden Standorte verlagern. Es hatte sich kürzlich noch besorgt gezeigt und eine Verlagerung ins Ausland erwogen, nachdem der Planungsausschuss des RVR auf Betreiben der SPD noch keine Entscheidung getroffen hatte. In der Essener Messehalle haben zwei Dortmunder SPD-Mitglieder wie die Piraten gegen das Vorhaben gestimmt.

Die Bürgerinitiative aus Groppenbruch hat Protest gegen die Waltroper Pläne angekündigt.

In dem seit 2015 laufenden Verfahren hatten neben den Umweltverbänden sowohl die Bezirksvertretung Dortmund-Mengede als auch die Stadt Dortmund immer wieder auf die schwerwiegenden Auswirkungen auf die Natur hingewiesen. Die Fläche an der Stadtgrenze zwischen Waltrop und Dortmund liegt in direkter Nähe zum Naturschutzgebiet und zur Wohnbebauung Groppenbruch und grenzt südlich an den renaturierten Groppenbach.

Eine Zukunftsperspektive für das Waltroper Unternehmen

Die IHK Emscher-Lippe hatte die Pläne für den Aufstellungsbeschluss für die Fläche „Im Dicken Dören“ gelobt: „Dieser Beschluss ist von großer Bedeutung, um den größten industriellen Arbeitgeber in Waltrop zu halten. Stadt und IHK haben in den vergangenen Monaten intensiv daran gearbeitet, mit der nunmehr angestoßenen Regionalplanänderung eine Zukunftsperspektive für die Langendorf GmbH zu schaffen.“

Bürgerinitiative hat Klagen angekündigt

Wohlgemerkt: Die planungsrechtliche Entscheidung bereitet für Langendorf zwar den Weg, doch da ist ja noch die Bürgerinitiative aus Dortmund-Groppenbruch. Die hat bereits angekündigt, klagen zu wollen. Auch die Stadt Dortmund spielt mit dem Gedanken, gerichtlich vorzugehen gegen den Bebauungsplan.

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