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Das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt saniert die Schleuse Henrichenburg am Schiffshebewerk in Waltrop.

Problem für Dortmunder Hafen 

Schleuse Henrichenburg ist fast bereit für einen wochenlangen Notbetrieb

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Die Schleuse Henrichenburg am Schiffshebewerk in Waltrop ist immens wichtig für den Dortmunder Hafen. Auch nach der Sanierung funktioniert sie aber erstmal nur im Notbetrieb.

Seit dem 15. Juni ist die Schleuse Henrichenburg gesperrt, was insbesondere ein Problem für den Dortmunder Hafen ist, allerdings leidet man auch in Waltrop darunter. Gute Nachrichten verkündet derweil das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt (WSA) Duisburg-Meiderich. Die Reparatur- und Sanierungsarbeiten verlaufen planmäßig, eine stundenweise Wiederfreigabe der Schleuse nachts ist ab dem 31. Juli geplant.

Normalbetrieb noch nicht möglich 

Von einem geordneten Normalbetrieb kann dann trotzdem noch nicht die Rede sein. Mehrere Wochen wird das WSA nur nachts in einem sogenannten Notbetrieb schleusen, weil dann auch noch die Elektronik der Schleuse überarbeitet wird. 

Hebewerk-Sanierung würde Millionen kosten

Der Dortmunder Hafen wird das hinnehmen müssen, wenn auch ungern. Denn während des Not- bzw. Übergangsbetriebes können, wenn überhaupt, nur die Hälfte der sonst üblichen 15 Schiffe am Tag geschleust werden. Seit Jahren gibt es deshalb die Forderung, das stillgelegte Hebewerk als zweiten Weg wieder instandzusetzen. Das würde allerdings Millionen kosten.

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