Auch verkohlte Holzscheite, ein kleines Bierfass und Getränkepäckchen zeugen von einer Party auf dem unteren Sportplatz am Sportzentrum Nord.
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Auch verkohlte Holzscheite, ein kleines Bierfass und Getränkepäckchen zeugen von einer Party auf dem unteren Sportplatz am Sportzentrum Nord.

Verstoß gegen Corona-Auflagen

Schnapsflaschen, Bierdosen und Reste eines Feuers: Am Sportzentrum Nord geht es hoch her

  • Christine Horn
    vonChristine Horn
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Immer wieder kommt es am Sportzentrum Nord zu Vandalismus. Die Fußballer von Eintracht Waltrop räumen den Dreck auf. In diesen Tagen gab es wieder ein Gelage - mit üblen Folgen.

Guido Siekirka, Vorsitzender der Fußballer von Eintracht Waltrop, traute am Samstag seinen Augen nicht, als er Bilder seines Vereinskollegen Sascha Bögeholz erhielt. Diese belegen, dass es am unteren Platz am Sportzentrum Nord eine Party gegeben haben muss. Verkohlte Holzscheite zeugen von einem Lagerfeuer. Wodka- und Bierflaschen liegen herum, auf dem Kunstrasen-Spielfeld liegen Scherben – auch von kleinen Schnapsfläschchen.

Das Ordnungsamt in Waltrop ist eingeschaltet

Einbruch, Vandalismus - immer wieder wird das abgelegene Sportzentrum Nord heimgesucht. In den vergangenen Monaten habe es auch einige unerlaubte Partys am unteren Platz gegeben. „Da hatten wir uns geärgert, den Mist aber weggeräumt und hatten nichts weiter unternommen. Doch diesmal hat es gereicht. Daher bin ich an die Waltroper Zeitung herangetreten, nachdem ich das Sport- und Ordnungsamt informiert habe.“

Das Gelage fand zwischen Dienstag ud Samstag statt

Siekirka kann den Zeitraum des letzten Gelages eingrenzen. Denn am Dienstag war noch ein Vorstandskollege von ihm am Platz. Heute wurden die Überreste entdeckt. „Das ist eine Frechheit. Zum einen, weil es die Kontaktbeschränkungen gibt. Zum anderen ist das eine mutwillige Zerstörung“, schimpft Siekirka. Und die Scherben auf dem Kunstrasen seien besonders schwer wegzuräumen. Die Spieler könnten sich daran verletzen.

Der Bürgermeister schließt eine Strafanzeige nicht aus

Bürgermeister Marcel Mittelbach ist über den Vorfall informiert. „Die Zeit gebietet es nicht, zu feiern. Das muss auch der Letzte verstanden haben. Wir alle wollen doch, dass die Infektionszahlen runtergehen“, sagt er auf Anfrage dieser Redaktion. Er will prüfen lassen, ob die Stadt Anzeige erstattet. Die Polizei fahre am SpoNo regelmäßig Streife. „Aber wohl nicht zu den Zeitpunkten solcher Zusammenkünfte“, stellt der Bürgermeister fest. Er hatte übrigens nach der Stichwahl ebenfalls am SpoNo gefeiert, bei der ganz offiziellen SPD-Wahlparty.

Einen ausführlichen Bericht, in dem Guido Siekirka schildert, was in den vergangenen Monaten noch am SpoNo passiert ist, lesen Sie am Montag (18.01.) in der gedruckten und digitalen Ausgabe der Waltroper Zeitung.

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