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Die Imbiss-Betreiber Güney Ortanca und Aydin Ortanca (v.li.) vor ihrem Laden auf dem Rewe-Parkplatz.

Nach 14 Jahren vor Rewe

Güney soll in sechs Wochen gehen - Imbiss-Betreiber aus Waltrop ist wie vom Donner gerührt

  • Martin Behr
    vonMartin Behr
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Nach 14 Jahren vor dem Rewe-Markt an der Leveringhäuser Straße soll Güney Ortanca binnen sechs Wochen seinen Imbiss räumen. Wir erzählen die Geschichte dahinter.

  • "Güneys Döner" wurde der Pachtvertrag auf dem Rewe-Parkplatz gekündigt.
  • Betreiber sieht jetzt seine Existenz in Gefahr.
  • Rewe hat Stellungnahme angekündigt.

"Güneys Döner", erfolgreicher Familienbetrieb vor dem Rewe-Markt an der Leveringhäuser Straße, soll verschwinden. In einem anwaltlichen Schreiben ist Imbiss-Betreiber Güney Ortanca aufgefordert worden, seinen Laden bis 15. August zu räumen. Dann sollen nämlich „umfangreiche Umbaumaßnahmen“ an dem Rewe-Markt beginnen, wie dem Schreiben zu entnehmen ist. Hintergrund ist - wie berichtet - ein Betreiber-Wechsel bei Rewe.

Umzug in sechs Wochen - fast unmöglich

Güney Ortanca sieht seine berufliche Existenz in Gefahr. „Was soll ich bloß machen?“, fragt er sich. Denn von jetzt auf gleich ein neues Ladenlokal für seinen Imbiss-Betrieb zu finden und einzurichten, das ist trotz der diversen Leerstände in Waltrop fast unmöglich.

"Wir werden in Waltrop bleiben"

Fest steht für den 34-Jährigen und seinen Papa Aydin Ortanca, der gleichzeitig Geschäftspartner ist, dass sie in Waltrop bleiben und neu durchstarten möchten. Noch stellt sich aber die Frage nach einer neuen Bleibe. Wann eine Neueröffnung möglich ist, auch das steht in den Sternen.

Rewe-Sprecherin sichert Rückmeldung zu

Unterdessen ist nicht ganz klar, von wem der Impuls kommt, dem Imbiss-Betreiber zu kündigen. So, wie Güney Ortanca seinen Verpächter verstanden hat, soll der übergeordnete Konzern hinter der Kündigung stehen. Unsere Redaktion hat bei der Rewe Dortmund um eine Stellungnahme gebeten. Die Antwort lässt nicht vermuten, dass es hier eine Anweisung gab: "Da das Untermietverhältnis des am Markt befindlichen Imbissbetriebes ausschließlich mit dem selbstständigen Kaufmann Herrn Sabranski abgeschlossen wurde, verfügen wir leider über keine weiterführenden Informationen zu Ihrem Anliegen und sind darüber hinaus auch nicht befugt, stellvertretend für den selbstständigen Kaufmann Stellung zu nehmen."

Weder Matthias Sabranski noch der künftige Betreiber Christian Menkowski waren am Donnerstag für unsere Redaktion erreichbar.

Einen ausführlichen Bericht zum Thema mit weiteren Stellungnahmen lesen Sie am Freitag (3.7.) im e-Paper und in der Print-Ausgabe der WZ!

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