In Waltrop soll eine weitere Kita gebaut werden.
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In den Kindergärten herrscht auch im zweiten Shutdown (Not-)Betrieb. Die Öffnung bringt keine großen Herausforderungen.

Ihr Kinderlein, kommet

Grundschulen und Kindergarten sollen zuerst wieder loslegen: Das sagen die Beteiligten in Waltrop

  • Silvia Seimetz
    vonSilvia Seimetz
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Kindergärten und Schulen sollen zuerst aus dem Shutdown zurückkehren. Das sorgt in Waltrop zwar für Freude auf der einen Seite, aber es schwingt auch weiterhin die Angst mit.

Normalität heißt nicht, zu Bedingungen vor Corona zurückzukehren. Zum Beispiel tragen die Erzieherinnen den ganzen Tag einen Mund-Nasen-Schutz, im Kontakt mit den Eltern FFP2-, mit den Kindern die OP-Masken. „Aber die Kinder haben sich daran gewöhnt“, sagt Eileen Schmidt, Leiterin des Kindergartens „Das blaue Haus“. Trotzdem: Die Angst vor einer Corona-Infektion gehört für Erzieherinnen und Erzieher zum Arbeitstag. „Die ist groß, wir sind schließlich so nah an den Kindern wie die Eltern.“

Durch Notbetreuung in Waltrop nicht von Null auf Hundert

Durch die Notbetreuung fangen die Kindertagesstätten in Waltrop nach dem Shutdown nicht von Null auf Hundert an. „Wir haben ja geöffnet, wenn auch stundenreduziert. 80 Prozent unserer Kinder sind vor Ort“, berichtet Eileen Schmidt, „unser Team ist voll im Einsatz.“ „Das blaue Haus“ ist einer von drei evangelischen Kindergärten in Waltrop, die Lebenshilfe betreibt ebenfalls drei Kitas. Anke Rosendahl, Leiterin des Geschäftsbereichs „Frühe Hilfen und Familien“, wartet auch auf das, was da aus Düsseldorf kommt. „Unsere Kollegen sind im Dienst, und ob dann zwölf oder 18 Kinder in Gruppe sind, macht vom Personalschlüssel her keinen Unterschied.“

Grundschülern fehlt zunehmend die Disziplin

Für die Grundschulen heißt es ab 22. Februar einmal mehr, sich auf ein neues Unterrichts-Modell einzustellen. Stephanie Behr-Kiesenberg, Leiterin der Kardinal-von-Galen-Grundschule, ist froh, dass die Schule überhaupt, wenn auch nur teilweise, wieder geöffnet wird. „Den Kindern fällt es zunehmend schwer, die Disziplin, die es braucht, an den Tag zu legen.

Pragmatisch die Ansagen umsetzen

Ihre Kollegin von der August-Hermann-Francke-Schule, Marita Köstler-Mathes, will pragmatisch an die neuen Ansagen herangehen: „Wir machen einfach, was angeordnet wird“, sagt sie. Es sei doch jedem klar, dass es nicht gut ist, Schulen und Kitas zu öffnen, aber anders gehe es erst recht nicht – auch wenn sie die „berechtigte Angst“ ihrer Kolleginnen sieht.

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