Corona-Schnelltest-Set an der Realschule Waltrop
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An der Realschule Waltrop sind jetzt die Test-Sets für Schülerinnen und Schüler angekommen.

Weiterführende Schulen

Schüler-Schnelltests: Gute Nachrichten an der Realschule, weitere Vorbereitungen am THG im Gange

  • Christine Horn
    vonChristine Horn
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Schnelltests werden ab sofort auch an weiterführenden Schulen im Kampf gegen das Coronavirus eingesetzt. Die Waltroper Realschule berichtet von den Vorbereitungen fürs Testen.

Update, 19. März, 17 Uhr: Gute Nachrichten von den Schüler-Schnelltests an der Realschule Waltrop: Alle Tests, die am Freitag in der Schule vorgenommen worden waren sind negativ. Getestet wurden gut 320 Kinder, die im Rahmen des Wechselunterrichts in der Schule waren. Derweil bereitet sich auch das Theodor-Heuss-Gymnasium (THG) auf die Schnelltestungen vor. Am Mittag erhielt Schulleiterin Sonja Leukefeld die Nachricht, dass die Tests für die knapp 495 Schülerinnen und Schüler Anfang der Woche eintreffen würden. Das ist die Hälfte aller Schüler. Denn die andere hatte in der heute (19.3.) zu Ende gehenden Schulwoche Unterricht und wechselt am Montag (22.3.) in den Distanzunterricht. Wie ihre Kollegin von der Realschule sagt aber auch Sonja Leukefeld: „Wir würden es begrüßen, dass die Kinder vor Unterrichtsbeginn zu Hause getestet werden würden. Aber wir haben keine Wahl: Die Tests müssen in der Schule durchgeführt werden.“

So läuft es an den Waltroper Schulen

Nähere Informationen zum Testverfahren gibt es von der Gesamtschule noch nicht. Hartmut Nürnberg, kommissarischer Schulleiter, schrieb uns am Donnerstag auf Anfrage, dass er den Entscheidungen der schulischen Gremien nicht vorgreifen möchte. Daher könne er nicht differenziert mitteilen, wie die Gesamtschule mit den Schnelltests umgehen werde.

Das hatten wir zunächt berichtet (18.3.): Am Freitag (19.3.) starten an der Realschule Waltrop die Corona-Schnelltests der Schülerinnen und Schüler. „Schnell“-Test - die Bezeichnung führt allerdings fast ein wenig in die Irre, denn: Der Aufwand ist enorm - an der Realschule müssen 24 Teststationen aufgebaut werden. Schulleiterin Lisa Dahlhues findet das Testen grundsätzlich wichtig. „Dass dies aber die Schulen machen müssen, empfinde ich als Zumutung.“

Waltroper Schülern wird ein Erklär-Video gezeigt

Zunächst wird den Schülern ein Erklär-Video gezeigt. Dann werden die Kinder einzeln zur Teststation vor dem Klassenraum gehen, um dort getestet zu werden. Bis Donnerstagvormittag (18.3.) gab es an der Realschule Waltrop Einwände von acht Familien, deren Kinder nicht getestet werden dürfen. „Eltern kritisieren zum einen den Ort der Testungen, also dass diese in der Schule durchgeführt werden“, berichtet Lisa Dahlhues. Zudem gebe es Befürchtungen, dass Kinder an den Pranger gestellt werden könnten, wenn ihr Ergebnis positiv ausfallen würde. Die Tests sind freiwillig; Eltern müssen sich aber aktiv dagegen aussprechen, wenn sie ihr Kind nicht testen lassen wollen, erläutert die Schulleiterin.

„Durch Tests geht Lernzeit verloren“

Insgesamt bringe das Test-Prozedere „eine Menge Unruhe in den Schulalltag“, sagt Lisa Dahlhues. Durch die Tests gehe zudem Lernzeit verloren. „In jeder Klasse vier Stunden“, hat die Schulleiterin aus Waltrop ausgerechnet.

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