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In der „Königlich Preußischen Berginspektion“ wurden einst Bau und Betrieb der Zeche Waltrop koordiniert. Das historische Gebäude musste für den Neubau des AWO-Seniorenzentrums weichen, der Name und das Eingangsportal (rechts im Bild) erinnern heute daran.  

Seniorenzentrum Alte Berginspektion

Nach dem Wassereinbruch steht man bei der AWO vor der nächsten Herausforderung

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Wasserrohrbruch, Verhandlung mit Gutachtern und Versicherungen, Reparaturarbeiten warfen das Projekt AWO-Seniorenzentrum Alte Berginspektion zurück. Nun scheint aber Land in Sicht.

  • Die AWO hofft auf die Eröffnung ihres Seniorenzentrums Alte Berginspektion im Juli
  • Das Groß-Projekt ist mit 15 Mio. Euro veranschlagt
  • Die Eröffnung in Corona-Zeiten bringt eigene Herausforderungen mit sich

Nach monatelangen Verzögerungen und zwischenzeitlichen Pannen fasst die AWO jetzt langsam einen Eröffnungstermin für ihr neues Seniorenzentrum ins Auge: Im Juli, hofft Thomas Zarske, der die neue Einrichtung namens Alte Berginspektion an der Dortmunder Straße 146a zunächst leiten wird, soll das Seniorenzentrum eröffnet werden. Ganz einfach wird der Weg dahin nicht, denn die Corona-Bedingungen bringen einige Herausforderungen mit sich. Schließlich ist das Virus vor allem für alte Menschen gefährlich. 

80 Zimmer entstehen in dem 15-Mio.-Euro-Bau

80 Zimmer wird es in dem mit 15 Millionen Euro veranschlagten Bauprojekt geben; 60 Voranmeldungen gebe es schon, sagt Thomas Zarske. Der Juli-Termin wird allerdings nur zu halten sein, so Zarske, wenn "Corona uns jetzt keine weiteren Änderungen bringt“. Man werde jedenfalls im Vorfeld ein "sehr dezidiertes Aufnahmeverfahren" ausarbeiten.

Eröffnung war schon vor zwei Jahren geplant

Ursprünglich war die Eröffnung der AWO-Einrichtung im Osten Waltrops für Juni 2018 geplant. Als die Planungen bekannt wurden, hatte sich unter anderem der Heimatverein dafür eingesetzt, das historische Gebäude zu erhalten. Und: Schon vor dem Abriss im Frühjahr 2016 schlichen sich Verzögerungen ein. Während der Bauphase hatte es dann auch noch im vergangenen November einen Wasserrohrbruch gegeben. Der verursachte in den Verteilerschränken der Elektrik im Keller des Neubaus erhebliche Schäden. Gutachten wurden von Sachverständige erstellt, Versicherungen verhandelten über Kostenübernahmen. Und dann mussten Fachfirmen die aufwendigen Reparaturarbeiten erledigen. 

Rohrbruch warf das Waltroper Projekt erneut zurück 

Klappt es mit der Eröffnung im Juli, hat der Wassereinbruch, der durch eine geplatzte Pressverbindung zustande kam, das Projekt um weitere neun Monate zurückgeworfen. Zur Schadenshöhe und der genauen Ursache konnte Thomas Zarske unterdessen noch keine Angaben machen.

Brandmeldeanlage löst schon vor dem Einzug aus: Feuerwehr Waltrop muss wieder raus zur AWO in Ost

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