Waltroper Veranstaltungsfirma

Corona-Pandemie: So erfinden sich die Event-Organisatoren von „on the rock“ neu

  • Christine Horn
    vonChristine Horn
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Sie holte Tokio Hotel zum Waltroper Parkfest, organisiert weltweit Manager-Events und Partys für Olympioniken. Aber mit einer Pandemie musste die Firma „on the rock“ auch erst mal klarkommen.

Weltweit ist die Waltroper Veranstaltungsfirma „on the rock“ am Ball, mit Kunden wie der Deutschen Telekom oder dem „Club der Besten“, einer Veranstaltung für WM- oder Olympia-Medaillengewinner. Aber eine Herausforderung wie die jetzige Corona-Pandemie, die hatte das Unternehmen von Winni Petersmann, das in diesem Jahr 30-jähriges Bestehen feiert, auch noch nicht.

Indien, Las Vegas - und dann wurde alles abgesagt

Mit seiner Familie war Winni Petersmann Ende 2019 noch in Indien, im Heimatland seiner Mutter, gewesen. Dann ging es direkt weiter nach Las Vegas zu einer Messe. Im März 2020 sollte eine große Veranstaltung mit Workshops für 300 Manager stattfinden. Doch dann wurde alles gestrichen: „Unser Geschäft brach zusammen – von 100 auf Null“, erinnert sich Petersmann. Sein Team kümmerte sich fortan nur noch um Absagen. Und er schickte das gesamte 35-köpfige Team bis August in Kurzarbeit. Die finanziellen Einbußen hätten bis zu 93 Prozent betragen, sagt Petersmann.

Winni Petersmann, der Chef der Waltroper VeranstaItungs-Agentur „on the Rock“, trotzt der Corona-Krise. Seine Firma konzentriert sich aufs Digitale.

Waltroper Firma konzentriert sich aufs Virtuelle

Aber: Die Waltroper Firma steht noch immer stabil da. Auch weil sie sich auf virtuelle Events konzentrierte - mit viel Unterhaltung und Interaktion. Unter anderem richteten Petersmann und seine Leute die Weihnachtsfeier der Telekom aus. Nicht wie sonst mit mehreren 1000 Menschen vor Ort, sondern digital und nur mit zehn Menschen in einem Raum. Mittlerweile ist es Petersmann sogar gelungen, seinen Kundenstamm massiv zu erweitern; „on the rock“ schrieb 2020 keine roten Zahlen.

Verschmelzung von Realität und Vision: Dieses Fahrrad steht nicht auf dem Tisch des Raumes, sondern es wurde per QR-Code erst aufs Handy geholt und dann dreidimensional projiziert.

Dabei hat die Firma durchaus schon einiges erlebt in ihrer Geschichte, die 1991 mit einer mobilen Discothek begann. Da war die Sache mit „The BossHoss“. Die wollte Winni Petersmann 2005 zum Parkfest holen. Es gab sie aber nur im Paket mit der damals noch unbekannten Band Tokio Hotel. Konnte ja niemand ahnen, dass Tokio Hotel zwischen der Buchung zu Jahresbeginn und dem Parkfest-Auftritt im August 2005 plötzlich den Nummer-Eins-Hit „Durch den Monsun“ landete und plötzlich ganz Musik-Deutschland auf Waltrop schaute...

Einen ausführlichen Bericht darüber, wie es momentan bei „on the rock“ aussieht, was es mit dem „Club der Besten“ auf sich hat und darüber, wie Telekom-Manager einmal unfreiwillig kalt duschen mussten, lesen Sie am Dienstag (2.3.) in der gedruckten Ausgabe der Waltroper Zeitung und im ePaper.

Rubriklistenbild: © Christine Horn

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