Ein Bauzaun ist vor dem Spielplatz im Moselbachpark Waltrop aufgebaut.
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Noch umfasst ein Bauzaun den Spielplatz im Waltroper Stadtpark. Bald soll dort schon wieder gerutscht und geschaukelt werden.

Umbau mit Verzögerung

Baustelle auf dem Spielplatz: Wie lange dauert‘s noch im Moselbachpark?

  • Simone Hollenhorst
    vonSimone Hollenhorst
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Wo sonst Kinder im Sand buddeln oder schaukeln, verbarrikadiert zurzeit ein Bauzaun den Zutritt zum Spielplatz im Moselbachpark Waltrop. Wann aber hat die Baustelle ein Ende?

Eigentlich sollte der Umbau des beliebten Spielplatzes im Waltroper Moselbachpark schon vor den Herbstferien abgeschlossen sein. Aber noch immer steht der Bauzaun um großen Spielplatz. Eine Ende ist aber in Sicht, versichert Michaela Heßelmann, die bei der Stadtverwaltung für die Grünflächen und die Planungen im Moselbachpark zuständig ist.

Freigabe für Ende nächster Woche geplant

Ende dieser Woche sollen noch weitere neue Spielgeräte – unter anderem ein Rutschenturm und eine Kletter-Seil-Kombination – auf der Fläche in Waltrops „grüner Lunge“ montiert werden. „Wir hoffen, den Spielplatz dann in der nächsten Woche freigeben zu können“, sagt Michaela Heßelmann.

Überraschend tauchten im Waltroper Park Betonfundamente auf

Für die gut drei Wochen Verzögerung, die mittlerweile aufgelaufen sind, gibt es mehrere Gründe: Vier verschiedene Firmen mit vollen Auftragsbüchern seien an den Umbauarbeiten beteiligt. Deren Arbeiten galt es zu koordinieren. Dann taten sich im Zuge der Arbeiten alte Betonfundamente unter dem Sand auf, mit denen man nicht gerechnet hatte. Diese mussten aufgestemmt werden. Zusätzlich musste ein Spielgerätehersteller noch fehlende Teile nachproduzieren. Das alles hat Zeit gekostet.

Warnstreik kostete ebenfalls Zeit

Darüber hinaus habe der Warnstreik in den vergangenen Wochen die Abläufe auf der Spielplatz-Baustelle durcheinandergebracht, berichtet Heßelmann. Ein bereits anvisierter Montage-Termin sei etwa geplatzt, weil benötigte Teile beim Ver- und Entsorgungsbetrieb (V+E) zwischengelagert waren und die Mitarbeiter dort und im Rathaus gestreikt haben. Verzögerungen gab es übrigens auch beim Spielplatz in der Hebewerk-Siedlung - sehr zum Verdruss der Anwohner.

Stadt Waltrop vereinbarte Konventionalstrafe

Übrigens: Die Stadt Waltrop hat die Aufträge für den Spielplatz-Umbau zum ersten Mal an eine Konventionalstrafe gekoppelt, sollten Firmen die Arbeiten hinauszögern. „Wir sind froh, dass wir diese Karte nicht ziehen mussten“, sagt Heßelmann. Eine solche Strafe hätte sich mancher sicher im Zusammenhang mit der schier endlosen Hebewerk-Baustelle gewünscht.

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