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Dieses „Gras“ gehört eigentlich nicht in den Zechenwald.

Fundunterschlagung

Tütchen "Gras" liegt im Zechenwald - kein ganz seltenes Phänomen, aber was tun?

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Ein Tütchen Cannabis, besser bekannt als "Gras", liegt herrenlos im Waltroper Zechenwald. "Was tun?", fragt ein Leser. Wir haben darüber mit der Polizei gesprochen. 

Ein Tütchen mit einer geringen Menge „Gras“ (Cannabis) hat ein Leser im Zechenwald gefunden. Er fragt: Was ist zu tun? „Bei der Polizei abgeben“, sagt Behördensprecher Michael Franz. Denn zunächst einmal ist das Päckchen eine Fundsache, und wer etwas findet und es nicht abgibt, begeht eine Fundunterschlagung. Das ist ein Vergehen, das rein theoretisch mit einer Gefängnisstrafe, in einem solchen Fall sehr viel realistischer aber mit einer Geldstrafe, belegt werden kann.

Der Polizei gerne einen Hinweis geben

 „Auf jeden Fall sollte der Finder dazu sagen, dass er den Eindruck hat, dass im Bereich des Fundortes so etwas öfter auftritt“, sagt Franz. Das könne für die Polizei dann Grundlage sein, dort gezielt eine Streife hinzuschicken. Das wäre vielleicht keine schlechte Idee, denn für Ortskundige ist es kein Geheimnis, dass im Zechenwald Cannabis-Konsum und -handel keine ganz selten Phänomene sind.

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