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Die Kreuzung Berliner Straße/Lehmstraße in Waltrop soll nun im zweiten Halbjahr 2020 neu gestaltet werden.  

Verkehrsplanung

Unfallhäufungs-Kreuzung Berliner-/Lehmstraße: Umbau lässt noch auf sich warten

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Eigentlich wollte Straßen.NRW die Kreuzung Berliner-/Lehmstraße in Waltrop, die erneut Unfallhäufungstelle ist, im dritten Quartal 2019 umbauen. Doch noch ist nichts geschehen. 

  • Die Kreuzung Berliner Straße/Lehmstraße ist im Unfallbericht der Polizei erneut als Unfallhäufungsstelle ausgewiesen worden
  • Wegen der vielen Unfälle dort soll sie umgebaut werden
  • Nach neuen Planungen soll es im zweiten Halbjahr losgehen, sagt Straßen.NRW   

Der Jahres-Unfallbericht 2019 der Polizei weist die Kreuzung Berliner Straße/Lehmstraße erneut als Unfallhäufungspunkt aus. Eigentlich sollte sich längst etwas getan haben, um die Kreuzung sicherer zu machen. Nun hat der Landesbetrieb Straßen.NRW auf Nachfrage erklärt, im zweiten Halbjahr dieses Jahres werde es losgehen. 

Es gab noch Abstimmungsbedarf mit Waltrop

Aktuell werde die Maßnahme ausgeschrieben, erklärte Nadia Leihs, Sprecherin des Landesbetriebs. Eigentlich sollten die Bauarbeiten an der Kreuzung, die immer wieder zum Unfallort wird, schon im dritten Quartal 2019 starten. Dass sich die Sache nun verzögert, liege daran, dass es noch Abstimmungsbedarf mit der Stadt Waltrop gegeben habe, erklärt Nadia Leihs. Denn die Stadt kümmere sich um Beleuchtung und Ampel-Technik. 

Linksabbieger und herausgerückte Fußgängerfurten

Und das ist an Umbaumaßnahmen geplant: Auf der Berliner Straße werden künftig in beiden Richtungen Linksabbieger eine separate Ampelschaltung bekommen. Des Weiteren sollen die Radfahrstreifen auf die Straße verlegt werden. Die Fußgängerfurten sollen weiter herausgerückt werden. Davon verspricht man sich mehr Sicherheit für die Fußgänger, da die abbiegenden Autofahrer wartende oder die Kreuzung querende Fußgänger besser sehen können. 

Gehäuft Unfälle beim Abbiegen

Unfälle beim Abbiegen sind es nämlich, die in den Jahren 2018 und 2019 die Kreuzung zu einem Unfallhäufungspunkt machten. Kosten wird das Ganze das Land rund 500.000 Euro, teilt Nadia Leihs mit. Ursprüngliche Kosten-Schätzungen waren noch von etwa 360.000 Euro ausgegangen. Man rechne mit etwa zwölf Wochen Bauzeit, sagt die Sprecherin des Landesbetriebs. 

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