Die Deutsche Post hat die Briefwahlunterlagen für Waltrop auf den Weg gebracht.
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Die Deutsche Post hat die Briefwahlunterlagen für Waltrop auf den Weg gebracht.

Kommunalwahl 2020

Viele Briefwähler in Waltrop - Wahl-Post der CDU sorgt weiterhin für Irritation

  • Tamina Forytta
    vonTamina Forytta
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Mehr als drei Wochen vor der Kommunalwahl haben sich bereits viele Waltroper für die Briefwahl entschieden. Beim Thema Wahl-Post gibt es aber auch immer noch Irritationen.

  • Am 13. September 2020 findet auch in Waltrop die Kommunalwahl statt.
  • Schon drei Wochen vorher wurden bei der Stadt viele Briefwahl-Unterlagen angefordert.
  • Wahl-Briefe der CDU sorgen weiterhin für Irritation.

Fast 2000 Menschen haben in Waltrop bereits ihre Briefwahl-Unterlagen eingefordert. Ein „sehr guter Zuspruch“ sei das, erklärt Martin Voskort, der die Kommunalwahl-Vorbereitung für die Stadt Waltrop koordiniert. Zum Vergleich: Bei der letzten Kommunalwahl im Mai 2014 hatten, kurz vor „Toreschluss“ für die Briefwahl etwa 3650 Bürger per Briefwahl abgestimmt.

Im Rathaus geht man davon aus, dass diesmal am Ende etwa 7000 der rund 24.400 Waltroper Wahlberechtigten ihre Kreuze schon vor dem 13. September gemacht haben könnten. Langweilig werde es den Kolleginnen und Kollegen, die mit der Wahl betraut sind, jedenfalls nicht, sagt Martin Voskort.

Wahlbriefe der CDU sorgen in Waltrop weiterhin für Verwirrung

Allein zwischen Dienstschluss am Mittwochabend und Dienstbeginn am Donnerstagmorgen gingen 238 Online-Anträge bei der Stadtverwaltung ein. Offenbar agiert so mancher Wähler in Waltrop nach dem Motto „Was weg ist, ist weg“ und erledigt die Briefwahl direkt nach Eingang der Wahlbenachrichtigung. Denn die trudelten dieser Tage in den Waltroper Haushalten ein.

Was allerdings immer wieder beim Wahlteam im Rathaus aufläuft, sind irritierte Nachfragen von Bürgern, die sich über die Wahl-Post wundern. Bekanntlich hat die CDU vor einigen Tagen Werbesendungen verschickt, denen auch Vordrucke zur Anforderung der Briefwahl-Unterlagen beilagen. Ob das richtig sei, dass sie jetzt noch eine zweite Wahlbenachrichtigung erhielten, fragten einige Bürger nach. Und sie hätten ja schon einen Antrag auf Briefwahl gestellt – ob sie den zweiten auch noch ausfüllen müssten?!

CDU-Ratsherr Andreas Brausen entschuldigt sich

Man erkläre dann den Bürgern, dass es sich bei der einen Sendung um eine Aktion der CDU gehandelt habe und dass die andere die offizielle Wahlbenachrichtigung sei, so Martin Voskort. CDU-Ratsherr Andreas Brausen sagt, es tue ihm sehr leid, wenn die Sendung seiner Partei Verwirrung gestiftet habe.

Man sei davon ausgegangen, dass keinerlei Verwechslungs-Gefahr bestanden habe – zumal ja auch kein städtisches Wappen oder Ähnliches auf der CDU-Sendung abgedruckt gewesen sei. Seine Partei sei überein gekommen, dass sicher in diesem Jahr vor dem Hintergrund der Corona-Krise besonders viele Bürger den Weg der Briefwahl gehen würden.

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