Am Rande der Unterlipper Straße in Waltrop ragen noch immer Glasfaser-Kabel „unangeschlossen“ aus dem Boden.
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Am Rande der Unterlipper Straße in Waltrop ragen noch immer Glasfaser-Kabel „unangeschlossen“ aus dem Boden.

Schnelles Internet

Glasfaserkabel hängen "anschlusslos" am Mast: Wie weit ist der Breitband-Ausbau wirklich?

  • Martin Behr
    vonMartin Behr
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Schnelles Internet soll per gefördertem Projekt in Waltrops Außenbezirke kommen. Doch noch sind viele Kabel anschlusslos. Und dann sind da noch Baustellenreste.

  • Im Rahmen eines Förderprojektes soll der Glasfaser-Ausbau in den Außenbereichen von Waltrop vorangetrieben werden.
  • Doch noch steht das schnelle Netz den Kunden noch nicht zur Verfügung.
  • Stattdessen warten Baustellen-Reste der Telekom im Hebeckenkamp auf ihren Abtransport.

Die Tiefbau-Arbeiten für den Breitbandausbau in Waltrop seien grundsätzlich abgeschlossen – das hat Wirtschaftsförderer Burkhard Tiessen im entsprechenden Ausschuss kundgetan. Aber warum ragen dann an vielen Stellen in den Außenbereichen unserer Stadt noch "unangeschlossene" Kabel aus dem Boden, bunte Kabel, die vielfach an Masten hängen?  

Tiefbau-Arbeiten sind abgeschlossen

Ja, der Tiefbau für das superschnelle Internet sei in Waltrop tatsächlich abgeschlossen, bestätigte Sven Ahrens, Projektleiter beim Kreis Recklinghausen für den geförderten Breitbandausbau. Aber es könnten hier und da dennoch Glasfaser-Kabel aus dem Boden ragen. So wie an der Unterlipper- oder der Recklinghäuser Straße in Oberwiese, das besonders gebeutelt ist in Sachen "Schnelles Internet". Die Kabel könnten laut Ahrens zu privaten Maßnahmen gehören. Und: Mancherorts müssten noch Messungen stattfinden, ob Kabel heile und Muffen dicht seien. Am wahrscheinlichsten aber ist: Es gibt eine Ungenauigkeit bei der Definition: Denn dass die „Tiefbau-Arbeiten abgeschlossen" sind, heiße, dass die Leerrohre verlegt sind, so Ahrens. Die Leitungen müssten nicht zwangsläufig eingezogen sein. Übrigens: Zur Verfügung steht das neue Glasfaser-Netz in Waltrop den Kunden trotzdem noch nicht. Das werde noch einige Wochen dauern, so Sven Ahrens.

Die Warn-Baken einer Telekom-Baustelle am Hebeckenkamp in Waltrops Stadtkern warten seit Monaten auf ihre Abholung.

Ein ganz anderes Problem in Sachen Telekom hat derweil unsere Leserin Diederika Forster. Sie wohnt am Hebeckenkamp, was nicht zum klassischen Außenbereich gehört, der im Rahmen des geförderten Breitband-Projektes kostenlos ans superschnelle Internet angeschlossen werden würde. Aber: Arbeiter buddelten im Herbst vergangenen Jahres direkt neben Diederika Forsters ein Loch. Monate später sind die Baustellen-Elemente immer noch vor Ort (Ähnliches haben übrigens die Anwohner der Herderstraße erlebt) - und nichts tut sich; Klärungsversuche landen in Warteschleifen... 

Die gesamte Geschichte lesen Sie in der gedruckten Ausgabe der Waltroper Zeitung und im E-Paper von Mittwoch, 22. Juli.   

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