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"Didi" in der Hütte, die er einst aus Russland kaufte.

Innenstadt

"Didi" erzählt die Geschichte der Waltroper Glühwein-Hütte

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    Markus Weßling
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Das Wetter spielte nicht mit, als am Freitag das "Abschmück-S(c)hoppen" begann. Am Nachmittag saß "Didi Depou" allein in seiner Glühwein-Bude. Zeit für ein Gespräch...

Woher Detlef Pourie ("Didi Depou") denn eigentlich seine Glühwein-Bude hat? "Aus Russland", sagt der "Bürger des Jahres".  1988 hat er sie in einer Fachzeitschrift für Händler entdeckt und sie sich liefern lassen. Nicht nur eine, sondern gleich drei an der Zahl.  "Die kosteten 600 D-Mark das Stück", erinnert sich "Didi". Zum Einsatz kamen sie zwölf Jahre lang zum Karneval in Olfen, wo er zwischen Weiberfastnacht und Nelkendienstag viele hundert Würstchen grillte - ein ebenso einträgliches wie anstrengendes Geschäft. Irgendwann war damit Schluss, "Didi" verkaufte zwei Buden, eine lagerte er ein. "Brokken, also Jörg Buxel, wollte sie mal für sein "Einkaufsuniversum' haben, aber dazu kam es irgendwie nicht", sagt "Didi". Dann wurde die Idee mit dem "Mikro-Weihnachtsmarkt" geboren, und die Hütte fand eine neue Verwendung. Auch im kommenden Winter gibt es ihn wieder, es könnten sogar noch einige Hütten dazukommen. Der Antrag liegt dem Ordnungsamt vor.

Das hatten wir zuvor berichtet:  

Die Waltroper Kaufleute der Innenstadt laden am Freitag und Samstag, 3. und 4. Januar, zum „Abschmück-S(c)hoppen“ ein. Das solle keine große Sache werden, erklärt Mirko Ruschmeyer, Vorsitzender des Stadtmarketing-Vereins. „Eher eine kleine Geste.“ Eine Geste der Geschäftsleute, die besagt: „Wir kümmern uns um unsere Kunden, wir meckern nicht, sondern tun was.“ 

Gute Wünsche zum neuen Jahr

Jedenfalls bleiben am Freitagabend die Geschäfte der beteiligten Kaufleute etwas länger geöffnet - bis 20 Uhr. Damit die Kunden noch etwas Weihnachtsgeld ausgeben können, damit sich alle ein frohes neues Jahr wünschen können, um gemeinsam von der weihnachtlich beleuchteten Innenstadt Abschied zu nehmen. So kam nämlich der Name dieser Aktion zustande: Abschmück-S(c)hoppen. Nicht nur die Schaufenster werden dann in den nächsten Tagen abgeschmückt, sondern ab Montag werde auch die Innenstadt-Beleuchtung wieder de-installiert, sagt Mirko Ruschmeyer. 

Aktionen der Waltroper Geschäftsleute

Einige Händler haben sich Aktionen oder besondere Angebote ausgedacht zum „Abschmück-S(c)hoppen“. Mirko Ruschmeyer weiß zum Beispiel von diversen Ideen, die Familie Schwarz von „Feinkost Riechmann“ ausgeheckt hat. In Ruschmeyers eigenem Laden, MR Shirts, gibt es zum Beispiel eine Trageberatung und Tragetücher für Babys werden vorgestellt. 

Die Glühwein-Hütte, die "Brokken" Buxel (re.) und Detlef Pourie (M.) im Advent in der Fußgängerzone Waltrops betrieben, wird noch einmal reaktiviert.

Die Glühwein-Hütte, die in der Adventszeit schon beim „Mikro-Weihnachtsmarkt“ am Kiepenkerl-Brunnen aufgebaut war, wird noch einmal zum Einsatz kommen. Am Freitag, 3. Januar, öffnet die „Glühweinbude“ ab 15 Uhr und am Samstag, 4. Januar, ab 11 Uhr. Dort werden ebenfalls wieder leckere Heißgetränke ausgeschenkt.

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