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Christel Lukat bekam einen Präsentkorb von ihrem Chef Axel Wintzer.

Apotheke

Warum der Ruhestand von Christel Lukat nach vier Tagen vorbei ist

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40 Jahre im Dienst in der Apotheke - Zeit für den Ruhestand? Für Christel Lukat (65) noch nicht so ganz... Sie macht diesen Mittwoch weiter. 

  • Am Freitag hatte Christel Lukat ihren letzten Dienst in der Apotheke
  • Aber das war's für sie noch nicht
  • Auch mit 65 will sie weiter für ihre krankheitsgeplagten Kunden da sein

Ein Geschenkkorb vom Chef Axel Wintzer und warme Worte zum Abschied: Am Freitag um 18 Uhr endete für Christel Lukat nach 40 Jahren ihr letzter Dienst in der Apotheke Am Markt. Jetzt die Beine hochlegen? Das kommt für die 56-Jährige nicht in Frage.

Waltrop: Zwei Tage im Dienst

Zwei Tage in der Woche, mittwochs und freitags, will sie auch als offizielle Ruheständlerin vormittags weiter arbeiten in dem Beruf, den sie liebt. Will besonders für die Waltroper da sein, deren Lebens- und auch Krankheitsgeschichten sie lange kennt und die ein Vertrauensverhältnis zu ihr haben. In der Glückauf-Apotheke in der unteren Fußgängerzone war sie eine Institution. „Wie immer?“, sagte sie zu so manchem Waltroper, der ihr nicht mehr lang und breit erläutern musste, worunter er leidet. Viele kamen daher gezielt zu ihr. Sie redet sie mit Namen an. „Das schätzen gerade die älteren Leute.“ 

Waltrop: Datenschutz wird groß geschrieben

Allerdings muss man heutzutage auch aufpassen – Datenschutz wird groß geschrieben, übrigens nicht nur in der Apotheke. Die Zeiten ändern sich eben. Der Standort Glückauf-Apotheke ist inzwischen geschlossen, das dort tätige Personal und die Medikamente sind jetzt bei der zweiten Apotheke desselben Inhabers am Markt anzutreffen. Christel Lukat hat die Schließung mit einiger Wehmut zur Kenntnis genommen – so viele Jahre war hier ihr Arbeitsort, sie hat Um- und Anbauten miterlebt.

Welcher Weg Christel Lukat in ihrem Beruf geführt hat, was sich im Vergleich zu früher verändert hat und ob es heutzutage noch Zeit für ein kurzes persönliches Gespräch gibt, das lesen Sie in der Waltroper Zeitung vom 5. Februar und im E-Paper. 

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