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Ein Bild, das während der Sperrzeit entstand. Die Schleusentore waren eingerüstet.

Dortmunder Hafen betroffen

Schleuse Henrichenburg: Warum sie noch lange nicht "auf Knopfdruck" funktioniert

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Die Schleuse Henrichenburg am Schiffshebewerk in Waltrop geht nach langer Sanierungs-Sperre ab Mittwoch in den Notbetrieb. An einen normalen Betrieb ist noch lange nicht zu denken.

Teil eins der Sanierungsarbeiten an der Schleuse Henrichenburg sind beendet. Man liege voll im Plan, wie das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt (WSA) Duisburg-Meiderich auf Nachfrage unserer Redaktion am Montag bestätigt. Derzeit werden sämtliche Funktionen, die an der Schleuse momentan funktionieren, getestet.

Am Mittwochabend beginnt um 19 Uhr der sechswöchige Notbetrieb. Bis zum 18. September wird dann ausschließlich in den Abend- und Nachtstunden (19 bis 2.45 Uhr) geschleust; von Hand, in den Katakomben der Schleuse, 17 Meter unter der Erde. Normalerweise wird die Schleuse per Knopfdruck von der Leitzentrale in Herne-Ost ferngesteuert. Doch genau das funktioniert bis Mitte September nicht, weil neben denbereits erledigten Sanierungsarbeiten (u.a. Korrosionsschutz) auch noch die Elektronik der Schleuse überarbeitet wird. Vor allem für den Dortmunder Hafen sind die zuletzt häufigen Sperrungen der Schleuse ein Problem.

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