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Die Zukunft von Langendorf entscheidet sich bald.

Fahrzeugbauer

Warum der Waltroper Langendorf-Chef trotz der Absatzkrise optimistisch ist

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Der Absatz beim Fahrzeugbauer Langendorf ist in den letzten Monaten massiv eingebrochen. Doch Geschäftsführer Dr. Klaus P. Strautmann sieht trotzdem eine gute Zukunftsperspektive.

Strautmann sagte, er wolle Waltrop als Technologie-Zentrum für die ganze Unternehmensgruppe aufbauen. Langendorf gehörtzur polnischen Wielton-Gruppe. Es liegt auch aus geografischen Gründen nahe, dass Waltrop eine besondere Rolle bekommt, denn unter allen Standorten der Gruppe in Frankreich, England, Italien, Russland und dem Sitz des Mutter-Unternehmens im polnischen Wielun liegt Waltrop zentral. Aus Strautmanns Sicht ein Indikator dafür, dass dieser Plan auch in Polen gewollt ist: Es wäre ein Leichtes gewesen, die aktuelle Auftragskrise der Waltroper zum Anlass zu nehmen, die verbleibenden Aufträge nach Polen zu holen und Langendorf abzuwickeln, doch das hat man nicht getan. Nun warten alle, wie es mit den Plänen für eine Umsiedlung des Unternehmens zum „Dicken Dören“ weitergeht. Vielleicht noch in diesem, sonst aber Anfang kommenden Jahres dürfte eine Entscheidung hinsichtlich der Änderung des Regionalplans fallen, was für die Umsiedlung entscheidend wäre. Allerdings gibt es auch Widerstand der Anwohner gegen die Pläne.

Irgendwann müssen die Kunden investieren

Das zweite Geschäfts-Halbjahr ist bisher derweil für den Waltroper Fahrzeugbauer schlecht gelaufen.  Seit Mitte des Jahres gebe es einen Auftrags-Rückgang um 50 Prozent. Die Absatzkrise und deren Gründe treffen unterdessen nicht nur Langendorf, sondern auch die Konkurrenten in Deutschland. Es geht um Rezessions-Ängste, Unsicherheiten durch die durch US-Präsident Trump befeuerten Handelskonflikte und Umweltthemen. Allerdings sieht Strautmann nicht, dass sich die derzeit schlechte Situation zu einer Dauer-Krise verfestigt. Beizeiten, sagt er, müssten Spediteure ihre Kauf-Zurückhaltung schon aufgeben, weil ihre Fahrzeuge schlicht zu alt würden, um sie weiter einzusetzen. Und auch die aktuellen Wirtschafts-Konflikte würden irgendwann gelöst. 

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