Mit diesen Wassersäcken werden speziell junge Bäume in Waltrop mit Flüssigkeit versorgt.
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Mit diesen Wassersäcken werden speziell junge Bäume in Waltrop mit Flüssigkeit versorgt.  

Bäume im Stadtgebiet

Wassersäcke tun gute Dienste - warum es trotzdem ein Problem damit gibt

  • Tamina Forytta
    vonTamina Forytta
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Manchem sind sie schon aufgefallen: Die Kunststoff-Säcke, die einige Bäume in Waltrop um den Stamm geschnallt haben. Sie sind mit Wasser gefüllt für trockene Zeiten. Und begehrt...

  • In trockenen Zeiten haben es auch die Bäume in Waltrop schwer.
  • Eine Maßnahme dagegen sind Wassersäcke, die um die Stämme gelegt werden.
  • Besonders unter der Trockenheit ächzen bei uns Birken, Ebereschen und Wildkirschen.

Seltsame Säcke rund um Baumstämme sind zuletzt einigen Waltroper aufgefallen. Des Rätsels Lösung: Es handelt sich um Wassersäcke, die nach und nach das Wasser (Füllmenge: 70 Liter) abgeben und so vor allem jungen Bäumen Feuchtigkeit liefern. Gerade in trockenen Zeiten wie diesen ist das überlebenswichtig.

Fünf Säcke wurden in Waltrop schon gestohlen

Etwa 60 Jungbäume in Waltrop werden derzeit "säckeweise" mit Wasser versorgt. Ärgerlich nur: Fünf Stück sind bereits gestohlen worden, wie Michaela Heßelmann, bei der Stadt zuständig für Grünflächen, erklärt. Die Anschaffung weiterer Wassersäcke (Kosten: ca. 30 Euro) habe man erst einmal ein wenig verschoben. Auch, weil ein anderes Übel teuer geworden ist: Die Kosten für die Beseitigung des Eichenprozessionsspinners seien in diesem Jahr schon doppelt so hoch wie im vergangenen. 

Bitte an Waltroper Bürger: Helfen beim Gießen!

Zurück zu den durstigen Bäumen: Die würden jetzt nach Wasser geradezu schreien, sagt die Grün-Expertin. Sie erneuert die Bitte an die Bürger, die Bäume am Straßenrand zu gießen. Gerade Birken, Ebereschen und Wildkirschen kämen nicht gar gut mit der Trockenheit klar, weiß Michaela Heßelmann. 

Im Stress werfen Bäume häufig Rinde, Blätter oder Früchte ab, wie hier die Platanen im Hirschkamp.

Immerhin: Die Eiche habe zwar unter dem „Spinner“ zu leiden, wenig Wasser ist für sie aber nicht so gravierend. Eine weitere Stress-Reaktion bei Trockenheit ist, dass die Bäume Früchte, Blätter oder Rinde oder sogar Äste abwerfen. Die Sorge um die Bäume und um die Sicherheit der Bürger hat die Stadt jüngst dazu gebracht, einen sogenannten Arboristen zu engagieren. Holger Tigges schaute sich einige Baum-Sorgenkinder im Stadtgebiet an. „Bei etwa zwei Drittel der Bäume, bei denen wir Bedenken hatten, konnte Herr Tigges uns diese nehmen“, sagt Michaela Heßelmann. Bei den übrigen führe aber kein Weg an der Fällung vorbei. Auch das Unwetter am Sonntagabend ließ indes manchen Ast zu Boden krachen.

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