Der "Felling" ist in einem schlechten Zustand.
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Der "Felling" ist in einem schlechten Zustand.

Umfahrung der Brücken-Baustelle

CDU will den Druck in Sachen Felling-Sanierung erhöhen

  • Markus Weßling
    vonMarkus Weßling
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Die Hebewerk-Brückenbaustelle in Waltrop könnte bald endlich Geschichte sein. Schon steht die Anschlussfrage an: Wer zahlt die Sanierung der Straße "Am Felling"?

  • Die Umleitungsstrecke der Brücken-Baustelle ist in einem desolaten Zustand
  • Jetzt baut die CDU weiter Druck auf
  • Die Bürgermeisterin steht in Kontakt mit dem Bundesverkehrsministerium

Nach fast dreijähriger Bauzeit könnte es doch bald geschafft sein: Die Fertigstellung der Hebewerkbrücke ist demnächst endlich zu erwarten. Doch Theo Hemmerde, als Anwohner in Oberwiese selbst unmittelbar von dem Thema betroffen und Ansprechpartner vieler Bürgern in der Bauernschaft, denkt auch an die Sanierung des „Felling“. Der wird bekanntlich als Umleitungsstrecke genutzt und ist in einem desolaten Zustand. Ratsherr Hemmerde beantragt namens seiner CDU-Fraktion, schon mit der Planung zur Erneuerung der Straße zu beginnen. „Hierbei ist eine Zusammenarbeit mit dem WSA [Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt, d. Red.] Duisburg-Meiderich anzustreben. Die Möglichkeit der Finanzierung der Straßensanierung durch das WSA muss dabei voll ausgeschöpft werden“, heißt es in dem CDU-Antrag. 

360.000 Euro stehen im Haushalt

Ende vergangenen Jahres hatten wir berichtet, für die Sanierung des „Felling“ habe Kämmerer Wolfgang Brautmeier einen Betrag von 360.000 Euro in den Investitionsplan für 2020 eingestellt. Damit gab es einen ersten Anhaltspunkt, wie hoch der finanzielle Schaden ist, den auch die Stadt durch das Brücken-Desaster am Schiffshebewerk davontragen wird. Doch es gab bereits Gespräche zwischen Stadt und WSA, wie man sich die Kosten aufteilt. Diese sind zwar dem Vernehmen nach nicht gänzlich unerfreulich verlaufen, doch richtig zufrieden ist die Bürgermeisterin auch noch nicht und hat Kontakt zum Bundesverkehrsministerium gesucht. Das WSA ist eine Bundesbehörde. 

Auch Schwabe will Kontakte nutzen

Auch der für Waltrop zuständige SPD-Bundestagsabgeordnete Frank Schwabe will seine Kontakte in Berlin nutzen. Moenikes sagt, sie habe ihm ihre bisherige Konversation mit den Entscheidungsträgern zur Verfügung gestellt. Offenbar setzen die Bürgermeisterin und der Abgeordnete nun darauf, die Behörde in einen „Klammergriff“ zu nehmen.

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