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Die Versorgungsleitung von Gelsenwasser liegt seit Monaten einbaubereit vor der Hebewerk-Brücke in Waltrop. Etwa drei Wochen werde es dauern, „die Leitung in den Brückenkörper einzubauen“, sagt Gelsenwasser-Sprecherin Heidrun Becker.

Hebewerk-Brücken-Baustelle

WSA will Felling-Sanierung bezahlen - aber kann man dem Amt trauen?

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Was die Hebewerk-Brücken-Baustelle in Waltrop angeht, ist das Kind in den Brunnen gefallen. Aber was ist mit der Straße Am Felling? Wird das WSA für die Instandsetzung zahlen?

Bei Zusagen des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamtes (WSA) Duisburg-Meiderich ist Detlev Dick inzwischen skeptisch geworden - die schlechten Erfahrungen von der Hebewerk-Brücke lassen grüßen. Nun treibt den Fraktionsvorsitzenden der SPD das Thema Felling-Sanierung um: Wer bezahlt die Instandsetzung? Und welcher Preis kann dafür überhaupt angesetzt werden? 

Es gibt wohl keine neue Straße im Westen Waltrops

Dass das WSA der Stadt Waltrop „keine neue Straße finanzieren wird“, das stellte Bürgermeisterin Nicole Moenikes im Gespräch mit unserer Redaktion klar. Dass das WSA sehr wohl seinen Instandsetzungs-Obolus hinzugeben wird, steht für die Bürgermeisterin aber felsenfest. Die erste Rechnung über rund 10.000 Euro für die laufenden Flick-Kosten liegt dem WSA seit etwa drei Monaten vor. Von einem das Geldeingang wusste Moenikes am Montag, 9. September, zwar noch nicht zu berichten, allerdings davon, dass die Rechtsabteilung des WSA grünes Licht für die Überweisung gegeben hat.

Dem WSA fehlen noch Unterlagen vom V+E

Allerdings fehlten dem WSA noch Unterlagen. Der Ver- und Entsorgungsbetrieb (V+E), der den Felling immer wieder mit Asphalt flickt und deshalb auch die Rechnung stellt, sei mit der Behörde in Kontakt. Genau hier grätscht Detlev Dick wieder ein. Er fragt sich, warum die Rechnung nicht sofort bezahlt, sondern zunächst an die Rechtsabteilung weitergeleitet wurde? Schließlich hatte das WSA doch bereits per E-Mail an die Stadt Waltrop lose zugesagt, die entstandenen Kosten für die Flick-Arbeiten am Felling zu übernehmen. 

"Behörde zahlt nur dann, wenn sie muss"

Das Gefühl, das Detlev Dick beschleicht: Die Stadtverwaltung geht mit dem Thema womöglich etwas zu blauäugig um. „Das WSA ist eine Behörde. Und eine Behörde zahlt nur dann etwas, wenn sie zahlen muss“, sagt der SPD-Mann. Er fragt sich, ob eine E-Mail mit einem „lapidaren Satz“ der Bereitschaft, die Instandsetzungskosten seit Dezember 2017 zu übernehmen, auch gerichtsfest ist? Dick hat hier zumindest seine Bauchschmerzen... 

Schlechter Ruf der Brücke dringt bis nach Berlin

Die hiesigen Genossen haben indes dafür gesorgt, dass die verkehrspolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion sich das ganze Desaster mal vor Ort anschaut. Am 11. Oktober will Kirsten Lühmann nach Waltrop kommen.

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