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30 Euro "Vertragsstrafe" fallen an, wenn man sich auf dem Woolworth-Parkplatz nicht an die Regeln hält.

Teure Knöllchen

Woolworth-Parkplatz bleibt ein Ärgernis -  Edeka geht einen anderen Weg

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Viele Waltroper ärgern sich über das Gebaren der privaten Parkplatz-Betreiber an der Woolworth-Filiale. Edeka geht derweil einen anderen Weg bei der Bewirtschaftung seines Parkplatzes. 

Immer wieder melden sich Leser bei unserer Redaktion: Sie ärgern sich über private Unternehmen, die die Parkraum-Überwachung am „Action“- Markt- und jetzt auch auf dem Woolworth-Parkplatz übernommen haben. Der Tenor ist immer derselbe: Kaum habe man die Parkzeit auch nur um wenige Minuten überschritten, bekomme man sofort eine Strafe aufgebrummt, und die fällt im Gegensatz zum Knöllchen der Stadt gleich saftig aus. Das sei doch auch ein Schaden für die Attraktivität der Innenstadt, sagen gleich mehrere Leser. Martin Voskort, bei der Stadt unter anderem für das Thema Parken zuständig, hatte frühzeitig darauf hingewiesen, dass der Vertrag mit der Stadt über die Bewirtschaftung des Woolworth-Parkplatzes gekündigt wurde und die Stadt nicht mehr der richtige Ansprechpartner ist. Inzwischen sei das wohl auch bei den Bürgern angekommen, sagt er auf Nachfrage. Beschwerden bei der Stadt gebe es jedenfalls kaum. Er kann nur raten, sich mit den Firmen direkt in Verbindung zu setzen, deren Telefonnummer auf Schildern an den Parkplätzen steht. 

Edeka ist an die Stadt herangetreten

Eine gute Nachricht gibt es immerhin: Voskort berichtet, der Betreiber des Edeka-Marktes sei an die Stadt herangetreten. Wunsch der Betreiber sei es, dass die Kontrolleure der Stadt den Supermarkt-Parkplatz überwachen. Der Plan ist, eine gewisse kostenlose Park-Zeit mit Parkscheibe einzuräumen. Wer sie überschreitet, muss mit einem Knöllchen rechen – freilich zum üblichen „Stadt-Tarif“ und nicht in Höhe der „Vertragsstrafen“ (30 Euro), die auf dem Woolworth-Parkplatz und am „Action“-Markt aufgerufen werden. Schon länger gibt es die Regelung, die Edeka jetzt anstrebt, beim Rewe-Markt im Waltroper Osten. Dort werde es vorbildlich umgesetzt. So sei man im Markt erinnert worden, an die Parkscheibe zu denken. Dass es weitere Pläne von privaten Firmen gibt, Parkflächen zu übernehmen, die bisher die Stadt bewirtschaftet, ist Voskort nicht bekannt.

Unterdessen wird die Zufahrt auf den Woolwoth-Parkplatz über die Schörlinger Straßebald gesperrt.

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