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Zum dritten Mal innerhalb einer Woche sind die Einsatzkräfte der Waltroper Feuerwehr zum Krankenhaus ausgerückt.

Update: Neuer Einsatz

Wieder ein Fehlalarm im Krankenhaus - jetzt soll was passieren

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Waltrop: Zum nunmehr dritten Mal innerhalb einer Woche ist die Feuerwehr Waltrop zum Krankenhaus ausgerückt. Jedesmal war der Druckknopfmelder betätigt worden.

  • Schon zum dritten Mal innerhalb einer Woche wird die Feuerwehr zum St.-Laurentius-Stift gerufen - dreimal wegen der gleichen Sache
  • Ein Patient der psychiatrischen Abteilung drückte den Brandmelde-Druckknopf und löste somit den Feuerwehr-Einsatz aus
  • Jetzt sollen Gespräche mit den Verantwortlichen beim Krankenhaus folgen.

Am Mittwochmorgen (29. Januar) ist die Feuerwehr erneut zum Krankenhaus ausgerückt - und es wiederholte sich zum dritten Mal innerhalb einer Woche, dass der Druckknopfmelder betätigt worden war und somit die Brandmeldeanlage auslöste - ohne dass tatsächlich ein Feuer oder ein anderer Notfall vorlag. Die Feuerwehr, so erklärt Sprecher Jochen Möcklinghoff, rückt dann jedesmal mit den Hauptamtlichen, einem Löschzug, Notarzt und Rettungsdienst aus. Vergeblich am Ende, und doch muss jeder Alarm der Brandmeldeanlage natürlich ernst genommen werden.

Es ist Zeit für Gespräche mit dem Laurentius-Stift

Nun sei es allerdings an der Zeit, dass Gespräche geführt werden mit dem Krankenhaus, sagte Jochen Möcklinghoff. "Da muss es eine andere Lösung geben, als dass wir immer ausrücken." Zumal die Feuerwehr auch schon andere Einsätze am Krankenhaus hatte, die dann weitaus ernstere Hintergründe hatten. Und: Das Auslösen der Brandmelde-Anlage zieht immer noch diverse andere Mechanismen nach sich: So führen in dem Falle automatisiert alle Aufzüge nach unten, außerdem öffneten sich die Türen auch von den geschlossenen Abteilungen, schildert Jochen Möcklinghoff.

Das hatten wir am Sonntag, 26. Januar, berichtet:

Zweimal war vergangene Woche die Brandmeldeanlage losgegangen. In beiden Fällen war schnell klar: In der psychiatrischen Abteilung war von jemandem ein Melder gedrückt worden. Der erste Einsatz war am Mittwoch, der zweite am Samstag um kurz vor 15 Uhr. Die hauptamtlichen Kräfte, ein Löschzug und der Rettungsdienst rückten aus.

Waltrop: Regel "nicht in Stein gemeißelt"

Wie verhält es sich mit den Kosten für solche Einsätze? Wehr-Sprecher Jochen Möcklinghoff hatte vor Kurzem noch genau auf das jetzt eingetroffene Szenario im Gespräch mit unserer Redaktion Bezug genommen: Wenn zum Beispiel psychisch kranke Menschen im Krankenhaus mehrfach den Alarm auslösen, könne man den Betreiber dafür nicht zur Kasse bitten. Anders liege die Sache, wenn der Fehlalarm wiederholt durch Fahrlässigkeit ausgelöst worden sei. Möcklinghoff hatte sich anlässlich wiederholter Fehlalarme bei Manufactum geäußert. Grundsätzlich gelte die Regel, dass drei Fehl-Einsätze für ein Unternehmen kostenfrei seien, danach aber eine Rechnung geschrieben werde. Das sei aber nicht "in Stein gemeißelt", sondern hänge vom Einzelfall ab.  

Tatsächlich gefragt war die Feuerwehr jüngst an der Plauener Straße und am Aldi-Markt in Ost.

Viel Feuerwehr-Blaulicht in der Innenstadt.

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