Das Corona-Testzelt am Landabsatz. Patienten müssen sich vor einem Besuch beim Hausarzt anmelden.
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Das Corona-Testzelt am Landabsatz. Patienten müssen sich vor einem Besuch beim Hausarzt anmelden.

Covid-19-Abstrichzelt

Arzt erklärt, warum es bei einigen Corona-Tests zu erheblichen Wartezeiten kam

  • Martin Behr
    vonMartin Behr
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Noch immer ist viel zu tun im Coronavirus-Testzelt in Waltrop. Wegen Problemen in einem Labor kam es unlängst zu Verzögerungen beim Ergebnis.

  • Hohes Abstrich-Aufkommen im Covid-19-Testzelt in Waltrop.
  • Durchschnittlich kommen 40 Patienten am Tag.
  • Nach Problemen haben Waltroper Ärzte ein Labor gewechselt.

Seit Wiedereröffnung des Corona-Testzeltes in Waltrop hat das medizinische Fachpersonal vor Ort über 800 Abstriche genommen. Nur ein Test war positiv (WZ-Corona-Ticker: hier). Während es derzeit etwa 36 Stunden vom Abstrich bis zum Ergebnis dauert, mussten in der vorvergangenen Woche etwa 50 Patienten bis zu acht Tage auf ihr Testergebnis warten. „Das war eine unfassbare Katastrophe für uns“, räumt Dr. Benjamin Bode ein. Die Ungewissheit sorgte freilich auch für Frust bei den Patienten, was diverse „unangenehme Telefonate“ zur Folge hatte, wie Bode weiter schildert.

Labor hatte Abstriche liegen gelassen

Ursache für die Verzögerung war ein Engpass in dem Augsburger Labor, mit dem die Waltroper Ärzte unter anderem zusammengearbeitet hatten. Die sogenannten Reagenzien, die für den PCR-Test zwingend nötig sind, waren ausgegangen. Statt die Abstriche an ein anderes Labor weiterzugeben, was Dr. Benjamin Bode erwartet hätte, seien die Proben liegen geblieben. „Daraufhin haben wir dann auch das Labor gewechselt“, sagt der Waltroper Arzt.

Gott lob: Alle Tests waren negativ

Kaum auszudenken was gewesen wäre, wenn einer der Abstriche positiv gewesen wäre. „Ein Albtraum. Dann wäre vielleicht ein Lehrer acht Tage positiv im Unterricht gewesen“, so Bode. Gott lob war das nicht der Fall. Alle betroffenen Tests waren negativ.

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