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Weitere Verzögerungen

Nächster Brücken-Tiefschlag: Sogar eine Freigabe in 2019 steht jetzt infrage

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    Thomas Bartel
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Nächster Tiefschlag für alle Pendler aus Waltrop, Datteln und Oer-Erkenschwick, die normalerweise entlang des Schiffshebewerks fahren: Die Freigabe der Pannen-Brücke wird erneut verschoben.

Es ist eine beispiellose Pleiten-, Pech- und Pannenserie, die sich an der Brücke vor dem neuen Schiffshebewerk Henrichenburg in Waltrop abspielt: Wie schon so oft in den zurückliegenden zwei Jahren, wird die für Ende November avisierte Verkehrsfreigabe des Bauwerks verschoben.

Jetzt kommt es auf das Wetter an

Oliver Jaswetz, Verantwortlicher beim Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt (WSA) Duisburg-Meiderich, begründet die neuerliche Verzögerung damit, dass Nachunternehmen für Erd- und Betonarbeiten nicht erschienen seien. Und es könnte noch schlimmer kommen: Je nach Wetterlage sei es laut WSA gar denkbar, dass die Brücke in 2019 gar nicht mehr freigegeben werden kann.

Thema in Berlin

Die Bau-Verfehlungen an der Hebewerkbrücke sind inzwischen sogar in Berlin Thema. Jüngst war die verkehrspolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion, Kirsten Lühmann, vor Ort, um sich ein Bild von der Baustelle zu machen.

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