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Still ruht die Baustelle: Auch am Mittwoch (15. Januar) war niemand zu sehen an der Waltroper Hebewerkbrücke. Das WSA spricht davon, dass das Bauunternehmen nach seiner Weihnachtspause noch eine Vorlaufzeit zur Materialbeschaffung braucht.  

Schiffshebewerk

Termin-Wirrwarr um die Hebewerkbrücke: Wann wird sie denn nun fertig?

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Die Hebewerkbrücke wird im Juni 2020 freigegeben, hatte kurz vor Weihnachten Frank Schwabe (MdB, SPD) erklärt. Die Verantwortlichen beim WSA überrascht diese Aussage.

  • Die Pannen-Brücke am Schiffshebewerk Henrichenburg in Waltrop wird im Juni 2020 freigegeben, teilte Frank Schwabe (MdB, SPD) vor einigen Wochen mit. Das WSA hatte zuletzt von März 2020 gesprochen. 
  • Mittlerweile gibt es einen Erlass des Ministeriums zur Brücke.
  • An der Brücke selbst tut sich unterdessen, obwohl das Wetter gut ist, nichts.

Wieder und wieder ist die Wieder-Freigabe der Hebewerkbrücke verschoben worden. So verwunderte es kaum, als kurz vor Weihnachten der Bundestagsabgeordnete Frank Schwabe (SPD) unserer Redaktion mitteilte, dass die Freigabe der Hebewerkbrücke erst für Juni 2020 terminiert sei. Er habe diese Informationen aus dem Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur erhalten, erklärte Schwabe. 

Ministeriums-Erlass zur Waltroper Brücke

Oliver Jaswetz, Verantwortlicher beim Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt (WSA) Duisburg-Meiderich, hatte bis dato von einer Freigabe Ende März gesprochen. Er zeigte sich überrascht von Schwabes Aussage. „Da weiß ich nicht, wie Herr Schwabe darauf kommt“, sagte Jaswetz auf Nachfrage unserer Redaktion am Mittwoch (15. Januar). Korrekt sei, dass es inzwischen einen Erlass des Ministeriums gibt. Dieser Erlass sieht vor, dass die Brücke bis Ende Mai fertiggestellt sein soll. So schildert es Oliver Jaswetz. Ernsthafte Konsequenzen hat es dem Vernehmen nach allerdings nicht, wenn so ein Erlass nicht eingehalten wird.

Auf der Baustelle tut sich nichts

Allerdings: Trotz besten Wetters ruht die Brücken-Baustelle aktuell noch immer. Jaswetz hatte im Dezember angekündigt, dass die Baufirma am 13. Januar den Betrieb wieder aufnehmen würde. „Die Arge braucht noch anderthalb Wochen Vorlaufzeit, um Material zu bestellen und Leute zu disponieren“, begründet Jaswetz. Dass das nicht schon vor der Weihnachtspause der Baufirma passiert sei, liege daran, dass die notwendigen und freigegebenen Baupläne erst am 19. Dezember an die Arge verschickt worden seien, sagt Jaswetz.

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