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Schüler in Waltrop haben ihr Jugendwort des Jahres gewählt.

THG statt Langenscheidt-Verlag

629 THG-Schüler haben das Jugendwort des Jahres gewählt - gewonnen hat...

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Seit vielen Jahren sucht der Langenscheidt-Verlag das "Jugendwort der Jahres". Diesmal allerdings nicht. Vier THG-Schülerinnen haben nun selbst eine Umfrage gestartet.

  • Schüler des THG in waltrop haben ihr Jugendwort des Jahres gewählt. 
  • 629 Schüler beteilgiten sich mit einer gültigen Stimme.
  • Am Ende siegte ein Anglizismus. 

Das Jugendwort des Jahres lautet „lost“. Jedenfalls, wenn man die THG-Schüler fragt. Eine AG an der Schule hat genau das getan – und 629 Schüler beteiligten sich mit einer gültigen Stimme. Von den Fünftklässlern bis zur Oberstufe. „Von mehr als 200 Vorschlägen, die die Schüler uns eingereicht haben, haben wir am Ende 15 zur Wahl gestellt“, sagt Lucy Bode-Schnurbus, die unter Anleitung von Deutsch-Referendar Denis Miezal gemeinsam mit ihren Mitschülerinnen Hannah Bönisch, Inga Humer und Viktoria Neuberger die Abstimmung organisiert hat.

Lucy Bode-Schnurbus, Hannah Bönisch, Inga Humer und Viktoria Neuberger haben die Abstimmung unter Anleitung von Deutsch-Referendar Denis Miezal organisiert.

Lost? - „Ich habe keinen Plan“

In der Pausenhalle wurden jetzt unter großem Gejohle der Schüler die Sieger-Worte gekürt. Und der klare Sieger ist eben das englische Wort „lost“, was so viel mehr bedeuten kann als einfach nur „verloren“, was die Standard-Bedeutung ist. Die Schülerinnen liefern gleich Anwendungsbeispiele: „Ich bin lost“ kann heißen: „Ich habe keinen Plan“ oder „Ich bin verwirrt“ oder „Ich kann etwas nicht gut“ oder „Ich bin tollpatschig“.

Waltroper THG hat Jury ohne Erwachsene

Alles Bedeutungen dieser vier Buchstaben, und offenbar geläufig bei Schülern von den Jüngsten bis zur Oberstufe. 133 Stimmen entfielen auf das Wort. Die Idee hinter der Abstimmung: Der Langenscheidt-Verlag hatte sonst jedes Jahr ein „Jugendwort des Jahres“ gekürt, diesmal allerdings verzichtet. Also beschloss man, am THG selbst eines zu ermitteln – und zwar nicht, wie es beim „offiziellen“ Jugendwort lief, indem eine Jury aus Erwachsenen sich zusammensetzte.

Einen ausführlichen Bericht dazu lesen Sie am Mittwoch (29.1.) in der WZ und im e-Paper!


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