Haben sich gemeinsam auf die Wahlplakate-Rahmenbedingungen verständigt: Michael Kamps (Die Linke), Monya Buß (Bündnis90/Die Grünen), Dr. Heinz Josef Mußhoff (FDP), Dorothee Schomberg (Waltroper Aufbruch), Ludger Finke (CDU) und Marcel Mittelbach (SPD)
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Haben sich gemeinsam auf die Wahlplakate-Rahmenbedingungen verständigt: Michael Kamps (Die Linke), Monya Buß (Bündnis90/Die Grünen), Dr. Heinz Josef Mußhoff (FDP), Dorothee Schomberg (Waltroper Aufbruch), Ludger Finke (CDU) und Marcel Mittelbach (SPD)

Diesmal soll's besser werden

Wahlplakate: Wie viele "erlaubt" sind, ab wann sie hängen, was anders ist

Am 13. September werden Bürgermeister und Stadtrat gewählt. Die Bewerber bringen sich jetzt auch mit Plakaten in Stellung. Aber es gibt einen Unterschied zu vorherigen Wahlen.

  • In Waltrop werden ab 1. August Wahlplakate aufgehängt.
  • Allerdings weniger als bei anderen Wahlkämpfen.
  • Mußhoff spricht von "vielen erfolglosen Versuchen".

Der Wahlkampf für die Kommunalwahl am 13. September läuft an. In Waltrop werden die Gesichter der Rats-, Bürgermeister- und Landrats-Kandidaten frühestens ab 1. August großformatig abgedruckt im Stadtgebiet auftauchen.

"Weniger ist mehr" im Sinne der Umwelt

Im Sinne der Umwelt und der Bürger-Nerven hatten SPD, CDU, Waltroper Aufbruch, Grüne, FDP und Linke im Vorfeld vereinbart, nicht jeden Baum und jede Laterne „zuzuplakatieren“. Eine freiwillige Selbstverpflichtung. Aus der Erfahrung zurückliegender Wahlkämpfe wissen die Parteien allerdings auch um die zunehmend kritische Bürger-Haltung gegenüber großflächigen Plakatierungen.

Unser Überblick: Hier gibt's alles, was ihr zur Kommunalwahl in Waltrop wissen müsst!

Waltrops Politik steckt sich selbst Grenzen

In der vergangenen Woche hatten sich die Partei-Vertreter noch einmal getroffen, um letzte Details zur Wahl-Plakatierung abzustimmen. Das Fazit dieser Zusammenkunft: Man sei guter Dinge, dass man „nach vielen erfolglosen Versuchen in der Vergangenheit“ nun eine gute Lösung gefunden habe, die für zukünftige Wahlen angepasst und weiterentwickelt werden sollte, sagt Waltrops FDP-Chef und Bürgermeister-Kandidat Dr. Heinz Josef Mußhoff stellvertretend. Mußhoff war Bürgermeisterin Moenikes als Chefin der Stadtverwaltung vor Kurzem noch hart angegangen beim Thema "Vetternwirtschaft".

Im Detail haben sich die Waltroper Parteien folgende Plakat-Grenzen selbst auferlegt:

  • Bürgermeister-Kandidat: ein Standort pro Bewerber und Wahlbezirk
  • Stadtrats-, Kreistags- und RVR-Versammlungs-Kandidat: je zwei Standorte pro Bewerber/Wahlbezirk
  • Landrats-Kandidat: vier Standorte in Waltrop pro Bewerber
  • „Wesselmänner“: bis zu acht pro Partei/Wählergemeinschaft in Waltrop; zusätzlich weitere vier, die von der Stadt Waltrop für alle Parteien gemeinsam gestellt werden

Erinnern Sie sich? Ein bekannter Waltroper wollte vor einiger Zeit auch Bürgermeister werden - auf der Insel Wangerooge!

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