+
Bei einer Kurden-Demo im Oktober in Herne kam es zu heftigen Ausschreitungen. Heute kam es zu zahlreichen Durchsuchungen durch die Polizei.

In Herne und Gelsenkirchen

Ausschreitungen bei Kurden-Demos: Jetzt greift die Polizei durch - Durchsuchungen am Morgen

Nach den Ausschreitungen bei Kurden-Demos in Herne hat die Polizei jetzt durchgegriffen. Insgesamt wurden am frühen Mittwochmorgen zehn Wohnungen durchsucht. 

Bereits am 13. Oktober kam es bei einer Kurden-Demo in Herne zu heftigen Auseinandersetzungen: An einer Trinkhalle und einem türkischen Café prügelten zwei Personengruppen aufeinander ein, mehrere Menschen wurden dabei verletzt. Nur eine Woche später kam es erneut zu Ausschreitungen in der Ruhrgebietsstadt: Wieder prallten am türkischen Café in Herne zwei Interessengruppen aufeinander. Diesmal musste die Polizei mit "starken Polizeikräften" vorgehen, um die Auseinandersetzung zu beenden, wie 24vest.de* berichtet.

Ausschreitungen in Herne: Messer, Schlagstöcke und Ketten

Das Erschreckende damals: Die Gewalt war so heftig, dass Messer, Schlagstöcke, Ketten sowie mit Schrauben und Nägeln versehene Latten benutzt wurden, um damit auf die andere Seite loszugehen. 

Doch die Polizei blieb nicht tatenlos, wie die Staatsanwaltschaft Bochum und das Polizeipräsidium Bochum in einer gemeinsamen Pressemitteilung erklären: "Der durch eine eigens eingerichtete Ermittlungsgruppe verstärkte Staatsschutz des Polizeipräsidiums Bochum nahm umgehend die Ermittlungen wegen des Verdachts des schweren Landfriedensbruchs, des Verstoßes gegen das Waffengesetz und der gefährlichen Körperverletzung auf. Nach den intensiven Ermittlungen konnten zehn Tatverdächtige ermittelt werden", heißt es in der Mitteilung. 

Durchsuchungen in Herne und Gelsenkirchen nach Ausschreitungen

Anschließend wurden entsprechende Durchsuchungsbeschlüsse beantragt. Ziel war es, die vorhergegangenen Absprachen der Beteiligten nachvollziehen zu können. Dementsprechend sollten Mobiltelefone und andere Speichermedien sichergestellt werden. 

Wie die Polizei nun mitteilt, wurden die Durchsuchungsbeschlüsse heute, Mittwoch (6.11.), vollstreckt. Insgesamt seien laut Polizeimitteilung zehn Wohnungen in Gelsenkirchen und Herne durchsucht worden. Die Auswertung der sichergestellten Beweismittel soll andauern. 

Durchsuchungen in Herne: Oberstaatsanwalt zufrieden

Der leitende Oberstaatsanwalt Ulrich Fritsche und Polizeipräsident Jörg Lukat zeigen sich zufrieden mit dem Ermittlungserfolg. In der gemeinsamen Erklärung lassen sie sich wie folgt zitieren: "Gewalttätige Auseinandersetzungen dieser Art haben auf unseren Straßen nichts zu suchen".

Die Ermittlungen sollen weiter andauern. 

In Gelsenkirchen kam es am Dienstagabend zu einem kuriosen Polizeieinsatz: Die Beamten wollten im Rahmen einer allgemeinen Verkehrskontrolle nur einen Autofahrer kontrollieren - doch der Mann hatte einiges auf dem Kerbholz.

rath

*24vest.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.


Das könnte Sie auch interessieren

Meistgelesen

Cristiano Ronaldo und der FC Bayern: Was läuft denn da? Detail aus Vergangenheit macht nachdenklich
Cristiano Ronaldo und der FC Bayern: Was läuft denn da? Detail aus Vergangenheit macht nachdenklich
Trauerfeier für TV-Star (†34) - Pfarrer: „Ich fiel in eine tiefe Schockstarre“
Trauerfeier für TV-Star (†34) - Pfarrer: „Ich fiel in eine tiefe Schockstarre“
Alle sollen vom Fahrrad runter bis auf Frau Westermann: Schild irritiert - die Lösung überrascht
Alle sollen vom Fahrrad runter bis auf Frau Westermann: Schild irritiert - die Lösung überrascht
Wendler-Mutter bekommt pikantes Intimfoto zu Gesicht - sie reagiert öffentlich
Wendler-Mutter bekommt pikantes Intimfoto zu Gesicht - sie reagiert öffentlich
Pikantes Detail auf diesem Foto von Bikini-Frauen - Sehen Sie es sofort?
Pikantes Detail auf diesem Foto von Bikini-Frauen - Sehen Sie es sofort?

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion