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Ein vermeintlicher Dienstwagen der Polizei sorgt in München für Wirbel.

Sprecher nimmt Stellung

„In München fahren sogar die Polizisten Porsche“: Kurioses Bild von extravagantem „Dienstwagen“ aufgetaucht

Immer wieder sind in München auffällige Luxus-Karossen unterwegs. Die jüngste Entdeckung wird nur scheinbar von der Polizei genutzt.

  • Derzeit ist ein vermeintlicher „Dienst-Porsche“ der Polizei in München unterwegs.
  • Eine Journalistin hat ein Bild des auffällig lackierten Wagens verbreitet.
  • Ist das überhaupt erlaubt? Ein Sprecher der Polizei nimmt Stellung.

Update vom 21. Januar 2020:  Rein optisch steht er der „Postkutsche“ (siehe Ursprungsmeldung) in nichts nach. Seit einiger Zeit ist in München ein Porsche mit ganz besonderer Lackierung unterwegs. Von einem offiziellen Dienstwagen der Polizei lässt er sich kaum unterscheiden. Zumindest auf den ersten Blick.

Auch die Mucbook-Journalistin Marie Schneider ist auf das silberblaue Geschoss aufmerksam geworden. Auf Türen und Motorhaube findet sich sogar der Schriftzug „Police“. Schneider hat ein Foto des „Dienst-Porsches“ geschossen. Der Schnappschuss hat sich bereits im Netz verbreitet.

„Polizei-Porsche“ in München unterwegs - Sprecher nimmt Stellung

Prinzipiell sei es erlaubt, für sein Privatauto eine ähnliche Farbgestaltung wie die Polizei zu nutzen, erklärte ein Sprecher auf Anfrage des BR. In vorliegendem Fall sei jedoch zu prüfen, ob die silbernen Streifen reflektieren. Dieser Effekt sei verboten, da damit eine Gefährdung des Straßenverkehrs einhergehen könne, hieß es vonseiten der Polizei München.

„In München fahren sogar die Polizisten Porsche“, scherzt der BR in seinem Tweet, nur um kurz darauf klarzustellen: „Dieser Luxuswagen gehört natürlich nicht der Polizei München“. Der Halter ist bislang nicht öffentlich in Erscheinung getreten.

Luxus-SUV verblüfft mit verrücktem Detail - Passanten bleiben sofort stehen, als sie es bemerken

Ursprungsmeldung (12. Januar 2020):

München - Auf dieses Comeback haben Nostalgiker sehnlichst gewartet: die Postkutsche ist zurück! Hintergrund der nicht ganz ernst gemeinten Verkündung ist eine sonderbare Entdeckung im Zentrum von München.

tz.de*-Redakteurin Martina Lippl war gerade in der Stadt unterwegs, als ein senfgelber Lamborghini-SUV ihre Aufmerksamkeit erregte - auch im an Nobelkarossen nicht armen München eine eher seltene Erscheinung. Seit geraumer Zeit wird die SUV-Debatte in München äußerst hitzig geführt; sogar ein bekanntes Satireportal hatte das Thema unlängst aufgegriffen.

Lippl zückte ihr Handy und schoss einige Bilder des gesichteten Boliden - weil ein Detail an der Fahrertür sie zum Schmunzeln gebracht hatte. 

München: Lamborghini als „Postkutsche“? Unbekannte befestigen eindeutigen Hinweis

Knapp über dem Türgriff hatten Unbekannte das Logo der Deutschen Post fixiert - stilecht mit Tesafilm. Der Lamborghini kam infolge des Bastelprojektes nun wie das Luxusgefährt eines Briefträgers daher. Mehrere vergnügte Passanten seien stehen geblieben und hätten sich über die Szenerie amüsiert, berichtet unsere Redakteurin.

Der Anblick dürfte auch bei einigen Polizisten für Heiterkeit gesorgt haben. Schließlich war der „Post-Lamborghini“ unweit des Präsidiums in der Löwengrube abgestellt worden.

Derzeit sind Münchens Briefträger noch bei Wind und Wetter mit dem Fahrrad unterwegs, kämpfen gegen Kälte, rücksichtslose Autofahrer und tückische Trambahnschienen. Eine „Postkutsche“ mit Klimaanlage und Alcantara-Sitzen könnte da nicht ungelegen kommen.

Unbekannte wollen Lamborghini in München für amüsanten Zweck „missbrauchen“

Der unbekannte Lamborghini-Besitzer dürfte mit seinem Wagen allerdings andere Projekte verfolgen. 

Erfolgsfaktoren des Modells mit bis zu 650 PS seien „die außergewöhnliche Fahrdynamik und die atemberaubende Leistung“ schwärmt der Automobilhersteller auf seiner Firmen-Homepage.

lks

Video: So wirbt der Hersteller für die „Postkutsche“

Nette Geste in München: Eine Kanzlei „entschädigt“ ihre Nachbarn für eine bevorstehende Party. Umgehend erinnert sich ein Anwohner an ein gängiges Klischee.

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