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Am Wochenende rief ein Mann die Polizei – doch seine Geschichte gab ihnen Grund zum Zweifeln. (Symbolbild)

Nächtlicher Einsatz

Mann wählt Notruf – doch die Polizei glaubt ihm nicht

Nach einem angeblichen Überfall rief ein Mann die Polizei – doch kurz darauf deckten die Beamten ein ganz anderes Verbrechen auf.

  • 48-Jähriger meldet Überfall in Münster
  • Geschichte macht Polizisten stutzig
  • Beamte decken Verkehrsdelikt auf 

Münster – Ein 48-Jähriger wollte in der Nacht zu Samstag die Polizei hinters Licht führen: Er rief die Beamten um 4.20 Uhr zur Mondstraße und sagte dort aus, zum Opfer eines Raubüberfalls geworden zu sein, wie msl24.de* berichtet. 

Eine Verletzung sollte die Geschichte des 48-Jährigen aus Münster bestätigen. Doch die Beamten stellten schnell fest, dass diese eher von einem Sturz stammte. Während die Beamten den Fall in Münster aufnahmen, machte der Mann zudem widersprüchliche Angaben.

Überfall in Münster nur erfunden

Die Polizisten wurden stutzig – und fanden in der Nähe einen E-Scooter mit Blutstropfen. Auch die angeblich gestohlenen Wertsachen des Mannes tauchten plötzlich wieder auf. 

Die Uniformierten führten einen Alkoholtest bei dem Mann aus Münster durch: Dieser ergab einen Wert von 2,12 Promille. Nun erwartet den Mann ein Strafverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr sowie wegen des Vortäuschens einer Straftat. 

In der Domstadt ereigneten sich kürzlich zwei schwere Unfälle: Bei einem Zusammenstoß in Münster wurden unter anderem zwei Kleinkinder schwer verletzt. Ins Krankenhaus musste auch ein 30-Jähriger gebracht werden, nachdem er in Münster mit seinem Motorrad über eine rote Ampel fuhr – und von einem Auto erfasst wurde.

*msl24.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes

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