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Rückruf von Bio-Hanföl: Psychoaktiv wirkende Substanz kann Gesundheit negativ beeinflussen

Ein Rückruf von einem Bio-Hanföl wurde veröffentlicht. Durch einen zu hohen THC-Gehalt bestehe eine Gefahr für die Gesundheit.

  • Immer wieder gibt es in Deutschland Rückrufe
  • Grund für den Rückruf* bei Lebensmitteln sind oft Verunreinigungen, Keime und Bakterien
  • Auch Autos von Herstellern wie Mercedes, VW, BMW und Toyota sind von Rückrufen betroffen

Kassel - Update vom Samstag, 01.08.2020, 10.04 Uhr: Die Ölmühle Garting hat einen Rückruf veröffentlicht. Dabei geht es um ein Bio-Hanföl mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 06.05.2021. Der Grund für den Rückruf: Im Öl sei ein erhöhter THC-Wert von 0,04 Prozent festgestellt worden.

Durch die psychoaktiv wirkende Substanz bestehe eine Gefahr für die Gesundheit. Bei zu hoher Einnahme drohe eine verminderte Gedächtnisfunktion. Eine weitere Folge könne eine Verringerung des Blutdrucks sein.

Artikel: Bio-Hanföl

Mindesthaltbarkeitsdatum: 06.05.2021

Im Rückruf: Bio-Hanföl von Ölmühle Garting.

Das Hanföl sei über den Hofladen, das Internet und folgende Händler verkauft worden:

  • Paul & Paulina
  • Hanfoo
  • Dorfladen Zwiefe, Übersee
  • Glow
  • Food for Life

Kunden bekämen die Kosten für das Hanföl erstattet. Eine Ersatz sei auch möglich.

Rückruf von Wurst: Mögliche Verunreinigung durch Salmonellen

Update vom Donnerstag, 30.07.2020, 09.43 Uhr: Ein Hersteller musste aufgrund bakterieller Verunreinigung einen Rückruf veröffentlichen. Die Rostocker Wurst- & Schinkenspezialiäten GmbH ruft zwei ihrer Artikel wegen dem Verdacht auf eine Verunreinigung mit Salmonellen. Das sind die beiden Produkte:

Artikel: Streichmettwurst fein

Inhalt: 125g

Mindesthaltbarkeitsdaten: 03.08.2020 - 11.08.2020 

Hinweis: Der Hersteller bittet seine Kunden, dem Rückruf nach zu kommen und die Wurst nicht mehr zu Verzehren.

Artikel: Teewurst

Inhalt: 125g

Mindesthaltbarkeitsdaten: 03.08.2020 - 11.08.2020 

Hinweis: Der Hersteller bittet seine Kunden, dem Rückruf nach zu kommen und die Wurst nicht mehr zu Verzehren.

Verkauft wurden die vom Rückruf betroffenen Produkte in folgenden Filialen vertrieben:

  • Netto
  • Norma
  • EDEKA
  • Rewe
  • Globus
  • Real
Vom Rückruf betroffen: Streichmettwurst.

Die Teewurst wurde vor allem in Mecklenburg-Vorpommern vertrieben. Allerdings war sie auch in Teilen folgender Bundesländer in den Märkten zu finden:

  • Brandenburg
  • Berlin
  • Sachsen
  • Sachsen-Anhalt
  • Schleswig-Holstein
  • Niedersachsen
  • Hamburg

Rückruf für Kühlkrug: Im schlimmsten Fall können Personen ersticken

Update vom Mittwoch, 29.07.2020, 16.46 Uhr: Der Hersteller A.I.&E. hat einen Rückruf bekannt gegeben. Hiervon betroffen ist ein Kühlkrug mit Eiswürfeln. Laut dem Hersteller birgt der Artikel die Gefahr an den darin enthaltenen Eiswürfeln zu ersticken. Im konkreten sind hiervon Produkte mit den Barcodes 8711252 01951 2 und 401209 39053 5 betroffen. Die Produkte können in der Filiale, in der sie erworben wurden, zurückgegeben werden. Hierfür wird der gesamte Kaufpreis erstattet.

Der Kühlkrug der Firma Fa. A.I.& E.

Rückruf: Auch ein beliebtes Gemüse wird zurückgerufen

Seit dem 29.07.2020 ruft die I. Schroeder KG ihre Klostergarten „Delikatess Gurkenfässchen Auslese“ zurück. In einem der Gurkengläser wurde ein Glasbruchstück gefunden, was den Rückruf nach sich zog. Das Produkt wurde ausschließlich bei Aldi-Nord* verkauft. Betroffen sind Gurken mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 31.12.2022 und der Chargen-Nummer 14607640819. Die Chargen-Nummer ist jeweils auf dem Rand des Deckels der Gurken-Gläser zu finden.

Update vom Dienstag, 28.07.2020, 06.56 Uhr: Ein oft genutztes Gewürz ist von einem Rückruf betroffen. Der Hersteller warnt vor einem giftigen Inhaltsstoff. Dieser kann bei einer langfristigen Einnahme zu einer Erkrankung der Leber führen. Bei einer Untersuchung wurde in dem Bio-Gewürz “Kreuzkümmel ganz, 50g” der Marke WeltPartner eG ein erhöhter Wert an giftigen Pyrrolizidinalkaloiden (PA) festgestellt.

Das Bio-Gewürz „Kreuzkümmel ganz, 50g“ der Marke WeltPartner eG wird zurückgerufen.

Pyrrolizidinalkaloiden sind Naturstoffe, deren in der Leber abgebauten Abbauprodukte toxisch wirken. In hoher Dosierung können giftige PA zu einer tödlichen Leberfunkstionsstörung wie einem Lebervernenverschluss führen. Der Hersteller warnt vor dem Verzehr des Produkts. Das Gewürz wurde aus dem Verkauf genommen und kann auch ohne Vorlage des Kassenbons zurückgegeben werden.

Update vom Montag, 27.07.2020, 13.49 Uhr: Wiederbefüllbare Flaschen sind eine umweltfreundliche Alternative zu Einweg-Flaschen. Doch wer seine Flasche gerne mit kohlensäurehaltigen Getränken füllt, sollte diese prüfen. Bei einer beliebten Flasche droht ein explosionsartiger Effekt beim Öffnen. Das neue Modell des Hersteller FLSK hat einen weichen Dichtungsring bei dem die Kohlensäure nicht schrittweise entweichen kann, daher kann sich er Deckel ruckartig vom Flaschenhals lösen.

Das Unternehmen FLSK Products GmbH ruft einige seiner Trinkflaschen zurück. Durch den Transport kohlensäurehaltiger Flüssigkeiten kann es beim Öffnen zu Verletzungen kommen. (Screenshot)

Daher hat der Hersteller eine Warnung veröffentlicht. Es gibt jedoch keinen Produkt-Rückruf. Betroffen sind Flaschen mit der LOT-Nummer 103-2-1 in den Größen 350 ml und 500 ml. Bei dem betroffenen Produkt kann ein Sektkorken-Effekt auftreten. Trotz des explosionsartigen Effekts beim Öffnen gibt es eine Entwarnung. „Keine Sorge: Die FLSK explodiert nicht", so FLSK.

Update vom Montag, 27.07.2020, 12.52 Uhr: In einem Produkt für Babys und Kinder wurden Bakterien gefunden, die eine schwere Erkrankung zur Folge haben können. Das Unternehmen Migros hat einen Rückruf für die Baby-Nahrung* gestartet. Die betroffenen Baby-Produkte der Marke Mibébé sollten auf keinen Fall verzehrt werden. In vier Getreidebrei-Sorten wurde eine mikrobiologische Belastung durch Cronobacter-Bakterien festgestellt. Diese können schwerwiegende Infektionen wie Meningitis (Hirnhautentzündung) verursachen.  Eine Meningitis-Erkrankung kann bei Babys im schlimmsten Fall tödlich verlaufen.

Update vom Montag, 27.07.2020, 12.13 Uhr: In einem Utensil für die Küche wurde ein Krebs-Erreger entdeckt. Der Hersteller ruft den betroffenen Löffel zurück. Es sollte nicht zum Kochen verwendet werden. Bei dem Küchenutensil im Rückruf* handelt es sich um den Fiskars Functional Form Kochlöffel. In dem Produkt wurde der akzeptable Grenzwert für paA (primäre aromatische Amine) überschritten. Primäre aromatische Amine können die Gefahr erhöhen, an Krebs zu erkranken. Beim Kochen oder einem Kontakt des Küchengeräts mit Lebensmitteln könnte der bedenkliche Inhaltsstoff übertragen werden.

Update vom Freitag, 24.07.2020, 15.56 Uhr: Aktuell gibt es einen Rückruf bei Mercedes. Der Autohersteller ruft verschiedene Modelle zurück, bei denen es Probleme mit der Elektronik, dem EPS und dem Abgas gibt. Von dem Rückruf sind unter anderem Autos der Mercedes-Modelle A-Klasse, C-Klasse und Mercedes C 300 de Hybrid betroffen.

Bei einem Modell kann ein Fehler das Unfallrisiko erhöhen. Betroffen ist das elektronische Stabilitätsprogramm ESP. Die Software des Programms muss bei den betroffenen Autos in der Werkstatt aktualisiert werden. Weltweit sind etwa 162.00 Autos von Mercedes von dem Rückruf* betroffen.

Rückruf von beliebtem Bio-Produkt: Vorsicht! Gift-Rückstände

Update vom Donnerstag, 09.07.2020, 17.36 Uhr: Ein beliebtes Bio-Produkt wird zurückgerufen. Der vom Rückruf betroffene Artikel kann Rückstände eines Pilzgifts enthalten. Im schlimmsten Fall kann eine zu hohe Konzentration von natürlich vorkommenden Pilzgiften (Mykotoxine) Leberschäden verursachen.

Bei dem Rückruf handelt es sich um Maiswaffeln der Marke „Biogreno“. Hergestellt werden die Maiswaffeln von dem Unternehmen Bartels Langness (Bela) mit Sitz in Kiel. Das Schimmelpilzgift entsteht bei Fehlern in der Ernte, Trocknung oder Weiterverarbeitung, zum Beispiel bei einer zu feuchten Lagerung von Pflanzenprodukten, informiert das Rückruf-Portal produktwarnung.eu. Das betroffene Produkt hat das Mindesthaltbarkeitsdatum 25.02.2021.

Rückruf bei Netto: Es besteht Gesundheitsgefahr

Update vom Sonntag, 05.07.2020, 16.51 Uhr: Die Supermarkt-Kette Netto ruft Mandeln zurück. Beim Verzehr des Produkts kann eine erhebliche Gesundheitsgefahr bestehen. Von dem Rückruf betroffen sind die Mandeln des Zulieferers August Töpfer & Co. (GmbH & Co.) KG. Netto hat den Rückruf am 29.06.2020 auf der Internetseite des Unternehmens veröffentlicht.

Wie das Unternehmen mitteilt, wurden die Mandeln in Supermärkten in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz verkauft. Kunden können die vom Rückruf betroffenen Mandeln in allen Netto-Filialen zurückgeben. Der Kaufpreis wird auch ohne Kassenbon erstattet.

Rückruf: Salmonellen in Mandeln von Netto

Grund für den Rückruf bei Netto ist, dass sich in einzelnen Mandel-Packungen Salmonellen belastete Kerne befinden könnten. Von dem Rückruf betroffen sind die naturbelassenen Mandeln der Marke „Clarky‘s“ mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 05.10.2020.

Hersteller/LieferantAugust Töpfer & Co. (GmbH & Co.) KG
ProduktMandeln, ganz, naturbelassen
MarkeClarky's
Verpackungsgröße200 Gramm
Mindesthaltbarkeitsdatum05.10.2020
LosnummerL 41766

Netto informiert Kunden in dem Rückruf über die Gefahren einer Salmonellen-Infektion. „Personen, die dieses Lebensmittel gegessen haben und schwere oder anhaltende Symptome entwickeln, sollten ärztliche Hilfe aufsuchen“, schreibt der Hersteller in seinem Rückruf.

Rewe: Rückruf von beliebtem Brot

Meldung vom Montag, 01.07.2020, 11.50Uhr: Eine Bäckerei aus Bayern ruft ein beliebtes Brot zurück. Bei dem Produkt handelt es sich um ein Knäckebrot, das auch in einigen Rewe-Märkten verkauft wurde. Die Bäckerei „Backhaus Lederer“ warnt vor dem Verzehr des Produktes, da ein Rohstoff verunreinigt ist. Der Rückruf betrifft das Brot „Köstliches Knusper-Knäcke Dinkel".

Bei dem vom Rückruf betroffenen Produkt handelt es sich um ein Brot aus Dinkelmehl. Das Produkt ist auch im Online-Shop von Rewe zu finden. Über den Onlineverkauf der Bäckerei und den Online-Shop von Rewe könnte das Produkt deutschlandweit verkauft worden sein. (Sarah Neumeyer) *hna.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

Rubriklistenbild: © produktwarnung.eu

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