Ein Mann trägt ein weisses Tshirt und eine Rettungsweste und treibt im Wasser. Im Bildrand sieht man den Rand eines roten Rettungsbootes der spanischen Küstenwache. (Quelle: Screenshot/ Twitter-Account „Salvamento Maritimo“
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Die spanische Küstenwache hat einen Schiffbrüchigen gerettet. Er trieb laut eigenen Angaben drei Tage auf offenem Wasser auf einem Surfbrett umher.

Spanische Küstenwache birgt Mann in Seenot

Schiffbrüchiger gibt Rätsel auf: Mann auf Surfbrett gefunden - er trieb offenbar drei Tage auf dem Wasser

Die spanische Küstenwache hat gestern einen Schiffbrüchigen geborgen. Er trieb auf einem Surfboard auf dem Meer umher - und gibt seinen Rettern so einige Rätsel auf.

  • Die Crew der Yacht „Estelar“ hat unweit von Marbella einen Schiffbrüchigen entdeckt - kurz nachdem am Wochenende an der Costa Blanca ein führungsloses Boot gefunden worden war.
  • Völlig dehydriert trieb er auf einem Surfbrett im Wasser - dabei verblüfft die Küstenwache vor allem ein Detail.
  • Herkunft und Alter des Mannes sind inzwischen bekannt - doch der ungewöhnliche Fall wirft noch immer Fragen bei den Behörden auf.

Marbella, Spanien - Die Szene erinnert an Filme wie „Robinson Cursoe“ oder „Cast Away - Verschollen“: Die Crew einer Yacht bemerkt auf offener See einen Mann, der hilflos auf einem Surfbrett im Wasser umhertreibt. Die spanische Küstenwache birgt daraufhin den - offenbar orientierungslosen - Mann. Das Kuriose an dieser Seerettung: Der Schiffbrüchige war voll bekleidet.

Bei diesem Einsatz der Küstenwache handelt es sich also keineswegs um einen Badeunfall, bei dem ein Badegast aus dem unweit gelegenen Touristenort Marbella von der Strömung erfasst und weiter auf das Meer hinaus getrieben wurde. Wie die britische „Daily Mail" berichtet, soll es sich bei dem Schiffbrüchigen um einen 55-jährigen Briten handeln. Dessen eigenen Angaben nach, sei er von Bord eines Schiffes gefallen. Ein Tweet der spanischen Küstenwache zeigt den Mann kurz vor seiner Bergung:

Vermutlich völlig dehydriert und unter Schock, konnten die Einsatzkräfte dem - noch immer namenlosen - Briten aber nicht mehr Informationen entnehmen. Nur eines gab er seinen Rettern wohl noch zu verstehen: Er habe sich ganze drei Tage auf dem offenen Meer befunden. Doch sollte der Mann wirklich von Bord eines Schiffes ins Meer gefallen sein, woher stammt dann das Surfboard? Die mehr als ungewöhnlichen Umstände werfen bei den spanischen Behörden noch immer Fragen auf.

Zunächst stand für die Rettungskräfte wohl ohnehin nur die Sicherheit und ärztliche Versorgung des 55-Jährigen im Vordergrund. Die Küstenwache übergab ihn im Hafen von Estepona in die Hände von Sanitätern, die ihn sofort ins Krankenhaus brachten. Dies berichtet die „Daily News“ weiter.

Spanische Rettungskräfte rätseln: Woher kommt das Surfbrett?

Noch immer gibt es kein offizielles Statement der Polizei, sodass der Schiffbrüchige nach wie vor Rätsel aufgibt. Dass der Mann voll bekleidet war, könnte tatsächlich ein Indiz dafür sein, dass er von einem Schiff gefallen ist - doch dann bleibt die Fragen nach der Herkunft des Surfbretts noch immer im Raum stehen.

Auch in Griechenland kam es gestern zu einer Seerettung, als ein vierjähriges Mädchen auf ihrem aufblasbaren Einhorn in den Golf von Korinth trieb. (cos) *Tz.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks.

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