Phänomen machts möglich

Plötzliche Wetter-Wende: Experte macht nach Extrem-Prognose Hoffnung

Horror-Prognosen zum „wärmsten Winter aller Zeiten“ machten Fans der weißen Weihnacht bisher Sorgen. Doch jetzt deutet sich eine Wende an.

  • Wie jedes Jahr im Dezember stellt sich eine Frage: Wie wird das Wetter an Weihnachten?
  • Ein Experte gibt eine hoffnungsvolle Prognose ab
  • Eine Rolle spielen dabei die Stratosphärenwinde rund um den Äquator
  • München - Jedes Jahr hoffen und bangen Millionen Deutsche um das Wetter an Weihnachten. Schenkt uns das Schicksal Schnee oder gar Pulverschnee zum Fest der Liebe? Gut drei Wochen vor den Feiertagen wagt Meteorologe Jan Schenk eine Prognose, die uns allen Hoffnung macht: Weiße Weihnachten 2019 sind durchaus im Bereich des Möglichen.

    Wetter-Wende in Deutschland: Experte macht plötzlich Hoffnung auf weiße Weihnachten

    Zwar würden die meisten Wetterdienste einen viel zu warmen Dezember vorhersagen. Kurz nach der Monatsmitte, also rund eine Woche vor Weihnachten, sehe das europäische Klimamodell jedoch eine „deutliche Abkühlung“ für Mitteleuropa vorher, die sich rund um den ersten Weihnachtsfeiertag sogar noch verstärken könnte. Verantwortlich dafür wäre kalte Luft aus dem Osten.

    Damit die Winde aus Osten sich durchsetzen können, müssen sich jedoch erst mal ihre Gegenspieler, die Westwinde, abschwächen. Diese blasen seit rund 13 Monaten rund um den Äquator. Doch im Zuge der Quasi-Zweijährigen-Schwingung könnten sie sich bald in die Gegenrichtung umkehren. Erste Anzeichen der beginnenden Wende seien bereits erkennbar, sagt der Experte dem Focus.

    Wetter-Kehrtwende in Deutschland: 

    Kehren sich die Stratosphärenwinde am Äquator um, dann wirkt das offenbar auch dem sogenannten Polarwirbel entgegen, der kalte Luft rund um die Polar-Region bindet. Diese Abschwächung erhöht dann wiederum die Wahrscheinlichkeit für Wintereinbrüche in Asien, Amerika und Europa. 

    Viele junge, aber auch ältere Deutsche hoffen auf eine weiße Weihnacht (Symbolfoto). 

    „Doch wenn man jetzt fragt, wie das Wetter denn nun wirklich wird, muss man seriöserweise sagen, dass noch nichts entschieden ist“, schränkt Experte Schenk ein. Es gehe hier lediglich um Wahrscheinlichkeiten - und die sagen momentan: Zu 60 Prozent kommt der Wintereinbruch, zu 40 Prozent kommt er nicht. 

    Ein wahrscheinlicher Wintereinbruch - das bedeutet zwar immer noch nicht, dass am Heiligen Abend die Flocken fallen. Aber zumindest würde es dagegen sprechen, dass wir, wie zuletzt von Experten prognostiziert, auf den wärmsten Winter aller Zeiten zusteuern. 

    Das Wetter der nächsten Tage: Erst Sonne, dann kälter

    Nachdem der Winter am ersten Adventswochenende nach einem „durchschnittlichem Herbst“ den ersten Schnee gebracht hat, wird es zur Wochenmitte sonnig, bevor uns erneut eine Kaltfront erreichen soll (alle aktuellen Entwicklungen in unserem Wetter-Ticker). Das vermeldet Wetter-Experte Jörg Kachelmann auf Twitter. 

    In diesem Winter gibt es ein seltsames Wetter-Phänomen in Deutschland: Bäume verlieren ihre Blätter nicht. Der Hintergrund ist beunruhigend.

    Rubriklistenbild: © dpa / Karl-Josef Hildenbrand

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