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Discounter Netto ruft ein Fischprodukt bundesweit zurück.

Fremdkörper sind drin

Deutschlandweiter Rückruf bei Netto: Discounter warnt vor Schlemmer-Produkt

Bundesweiter Produkt-Rückruf bei Netto. Das „Schlemmerfilet á la Italia“ kann weiße Kunststoffteile enthalten. Discounter und Hersteller warnen.

  • Discounter Netto ruft sein „Schlemmerfilet á la Italia“ zurück.
  • Das Fischprodukt war bundesweit erhältlich.
  • Hersteller SeaGold warnt vor Kunststoffteilen.

Riepe-Ihlow - Netto ruft sein „Schlemmerfilet á la Italia“ bundesweit zurück. Hersteller Seafoods GmbH warnte den Discounter vor möglichen Fremdkörpern im Fischprodukt

Netto ruft „Schlemmerfilet“ zurück: Diese Chargen sind betroffen

Betroffen sind die 400-Gramm-Packungen (Chargennummer L9338) des überbackenen Fischs mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum zum Dezember 2020. Es könne nicht ausgeschlossen werden, dass weiße Kunststoffteile in einzelne Packungen geraten seien, heißt es auf der Website von Netto. Die entsprechenden Angaben seien auf der schmalen Seite der Verpackung zu finden.

Rückruf: „Schlemmerfilet“ war bundesweit erhältlich - Netto-Kunden bekommen ihr Geld zurück

Das „Schlemmerfilet“ war in ganz Deutschland erhältlich, wurde nun aber unverzüglich aus dem Verkauf genommen, meldet der Händler. Kunden, die das Produkt bereits gekauft haben, erhalten ihr Geld unter Vorlage der leeren Packung oder des Kassenbons zurück. 

Lesen Sie auch: In Gernlinden wurde am Samstag eine Netto-Filiale überfallen. Die Kassiererin des Discounters wurde mit einem Messer bedroht. Der Täter flüchtete zunächst.

Weiter warnen Discounter und Hersteller davor, den Fisch dennoch zu essen. Welche Folgen der Verzehr hätte, verraten sie nicht. Auch werden keine Angaben gemacht, wie die Packungen mit den Plastikteilen versucht werden konnten. 

Andere Produkte des Herstellers „SeaGold“ und auch „Schlemmerfilets“ mit abweichender Chargennummern sowie Mindesthaltbarkeitsdaten seien nicht betroffen. Für Nachfragen verweist Netto auf seine Kundenservice-Hotline. 

Lesen Sie auch: In einer Netto-Filiale kam es kürzlich zu einem Ekel-Vorfall an der Brottheke. Eine Maus machte sich dort zu schaffen. Ein Video dokumentiert die Szene.

Rückruf von „Schlemmerfilet“: Im Dezember warnte Netto vor Fleischprodukt

Erst Ende vergangenen Jahres musste Netto ein Fleischprodukt zurückrufen. Der Grund dafür war noch wesentlich unappetitlicher. Die „Räucherlenden“ standen unter Salmonellen-Verdacht

Das Thema Plastik verfolgt Supermärkte und Discounter scheinbar. In erster Linie geht es dabei allerdings glücklicherweise zumeist nicht um die Kontamination von Lebensmitteln, sondern um deren Verpackung. Immer mehr Kunden achten darauf, unnötigen Plastikmüll zu vermeiden und auch die Händler versuchen es. Beispielsweise mit einer Anpassung der Joghurt-Deckel will Netto 100 Tonnen Plastik jährlich einsparen. 

Dennoch hatte Netto in jüngerer Vergangenheit mit zwei PR-Desastern zu kämpfen. Die neue

Werbekampagne des Discounters hatte für einen Aufschrei

gesorgt. Viele empfanden die Plakate als sexistisch. 

Auf andere Weise bedenklich war ein Bericht des ZDF über Netto und Branchenkollegen Penny. Im Qualitätstest kam vor allem das Fleisch nicht gut weg. 

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