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Beim Eröffnungsfest konnten die Kleinen sich in den neuen Räumen austoben.

Kindergarten in Obercastrop

So sieht es in der neuen Kita Swabedoo aus

OBERCASTROP - Helle Farben, nichts Grelles, Spielzeug aus Holz, aber keine Masse an Spielzeug, die Kinder erdrückt - das alles war dem Team der Kita Swabedoo wichtig. Am Samstag sind die neuen Räume am Grünen Weg 27 im Castrop-Rauxeler Obercastrop eröffnet worden. Wir haben Fotos mitgebracht.

Im Raum der „Wubbels“ sitzen Kinder im Kreis. In ihrer Mitte liegt ein verzweigtes Rohr. Die Kaninchen, die in bunten Kisten sitzen, blicken neugierig über den Kistenrand. Und plötzlich ragt ein Kopf aus dem Rohr. Er gehört einem Frettchen, und das ist ebenso neugierig wie die vielen Eltern, die gekommen sind. „Ooooh!“ und „Guck mal, wie süß!“ und „So tolles Spielzeug hast du?“, das sind die Eindrücke, die man aufschnappt. Fragt man, was gefällt, werden vor allem die warmen Farben, die Helligkeit der Räume und die Raumaufteilung genannt.

Es gibt zwei Räume, den der „Wuddels“ und den der „Wühlmäuse“, und an jeden grenzt ein Ruheraum an. Zudem gibt‘s einen Waschraum , in dem die Wasserhähne Mützen tragen, einen Schlafraum, einen Mehrzweckraum und eine Küche, in der nur vegetarisch gekocht wird.

Das Haus, es war mal eine Grundschule – und es ist ein Haus der Kinder geblieben. Unten sind die Kita-Räume, oben ist das Kinder- und Jugendhilfezentrum der Caritas untergebracht. Das ist schon seit 2014 vor Ort. Bevor die Kita kam, fand das Caritas-Team das Haus recht leer und ruhig. Jetzt sei es viel lebendiger – und das sei schön.

"Wir nutzen Farben, die eine beruhigende Wirkung haben"

Die Kita-Kinder sind zwei bis sechs Jahre alt. Los geht es morgens um 7 Uhr, um 17 Uhr werden die letzten Kinder abgeholt. Die erste Gruppe kam im Januar, die zweite im August. Am Swabedoo-Standort an der Bergstraße hatte es an Platz gemangelt. Daher die zusätzlichen Räume am Grünen Weg. Dort toben und spielen und lernen nun neue Kinder, aber auch Kinder, die zuvor in der Kita an der Bergstraße waren. „Alle haben sich schnell eingelebt, und das Konzept, es ist geblieben“, sagt Leiterin Kerstin Grün. „Weniger ist für uns mehr. Wir nutzen Farben, die eine beruhigende Wirkung haben. Und wir sind viel in der Natur, viel draußen.“

Highlight sei momentan die Außenspielfäche. Da gibt‘s eine Hangrutsche, einen Sandkasten und diverse Klettermöglichkeiten. „Und ansonsten haben wir Wald und den Stadtpark in der Nähe“, sagt Grün. „Da wird der Baum zum Schiff und in der Pfütze wird Hexensuppe gekocht. Die Kleinen haben ja die größte Fantasie.“

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