So war CKÜ 2018

Die ganze Stadt kocht fünf Tage über

Castrop - Es ist geschafft: Fünf Tage Castrop kocht über (CKÜ) sind schon wieder vorbei. Und es lief auch in diesem Jahr richtig gut. Andre Flath hat aber noch einen ganz besonderen Verbesserungsvorschlag. Wir haben die Bilder von allen vier Tagen.

Schon ab 17 Uhr strömten am ersten Ckü-Tag die Gäste auf den Altstadtmarkt und testeten erste Genusshäppchen. Zehn Gastronomen hatten fünf Tage lang dafür gesorgt, dass für jeden Geschmack etwas dabei war.

Allen voran stand Organisator Franz-Josef "Bubi" Leuthold mitten im Geschehen und ließ seinen Blick über den Platz schweifen. "Läuft!" sagte er schon am Mittwoch. Und es lief vier Tage lang. Urlaubsfeeling erfasste die Besucher und so war auch die Stimmung. Tolles Wetter, leckeres Essen, Leute treffen, klönen und der unverwechselbare Sommersound der Soñadores.

"Hier trifft sich einfach jeder. Mich macht es immer neugierig, auf wen ich dieses Mal treffe", sagte eine Besucherin. Unterdessen ließ ein Stammtisch die Sektkorken knallen. "Hier macht es natürlich noch viel mehr Spaß zusammenzukommen", sagten zehn Ur-Castroper. "Ich glaube", sagte Lucrezia Mutari, die alle Lucky nennen, "dass zur Eröffnung vor allem die Castroper gekommen sind." Auch an den anderen Tagen kamen Castrop-Rauxeler und Ehemalige.

Extra aus Bayern gekommen

Denn auch Thomas Kolarz war da. Er ist vor 30 Jahren von Castrop-Rauxel nach Bayern gezogen. Mit seinen Kumpels besuchte er Nichte Margit Messer, die an der Stadtgrenze wohnt. "Kann es einen besseren Auftakt für unsere Ruhrgebietsradtour geben?", fragte er. Nach "Castrop kocht über" brachen die Radler zu einer sechstägigen Tour auf. Essen, Dortmund und Duisburg stehen auf dem Programm. "Der Start in Castrop ist schon mal super", sagte der Wahlbayer.

"Ich habe einen Tipp an die Organisatoren", ließ Andre Flath nicht ganz ernst gemeint verlauten. "Ckü ist ja leider nur einmal im Jahr", sagte er. "Darum fände ich es gut, wenn die zeltlose Zeit (damit meinte er das Adventszelt) dauerhaft mit Ckü gefüllt würde." Der Musiker hatte es sich mit Mitgliedern und Freunden seiner Band "Andre Flath und der Gentleman" an einem Tisch gemütlich gemacht. Sie genossen die leichte Stimmung. Der Teppich, der die weißen Zelte der Gastronomen verband, trug zu dem besonderen Ambiente bei. Geschmückt mit Palmen war den Organisatoren eine tolle Aufmachung gelungen.

Bunt gefüllte Glaszylinder sind der Hingucker

Als besonderer Hingucker erwies sich eine Erfindung von Tobias Köster. In drei nebeneinanderstehenden Glaszylindern schwammen Zitronen, Erdbeeren und Pfirsichstückchen in gelber, roter und orangefarbener Flüssigkeit, um auf die Bowlen vom Haus Goldschmieding aufmerksam machten.

Damit die Gäste auch am Nachmittag nicht ausblieben, sorgten Tanzvorführungen und der tägliche Kochwettbewerb für Unterhaltung.

Der Platz vor der Bühne füllte sich am Donnerstag und am Sonntag mit Eltern, Großeltern und Freunden, der Darsteller. Schüler der Tanzschulen "Die Tanzetage Manegold" und "Dance City" waren genauso stolz auf ihren Auftritt, wie die Zuschauer. Da die Besetzung der Kochshows anzahlmäßig wesentlich geringer ausfiel, machte sich das auch auf die Anzahl der Zuschauer am Nachmittag bemerkbar.

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