Bingonachmittag

Die Bingokugeln rollen im September zum letzten Mal im HadeBe

Thomas Frauendienst und Angelika Harms haben vier Jahre lang ehrenamtlich zur Bingo-Mitbring-Party eingeladen. Nach der Auflage im September ist Schluss. Und das hat gute Gründe.

Nach seiner vierjährigen Erfolgsgeschichte geht der Bingo-Nachmittag im HadeBe, Lange Straße 51, nun in die letzte Runde. Für Samstag, 15. September, von 14 bis 17 Uhr, laden die ehrenamtlichen Organisatoren Thomas Frauendienst und Angelika Harms zum letzten Mal zur "Bingo-Mitbring-Party" ein.

Wie immer kann jeder, der möchte, Kekse, Snacks oder Getränke mitbringen, um den Nachmittag gemütlicher zu gestalten. Den Gewinnern winken kleine Preise, die zum Teil von den ortsansässigen Einzelhändlern gestiftet wurden. Der Eintritt ist frei.

Anfahrt wäre zu teuer

Die Veranstaltungsreihe ist schon nach kurzer Zeit ein beliebter und gut besuchter Treffpunkt geworden. Umso schwerer fällt es Frauendienst, zum letzten Mal zum gemeinsamen Bingospielen einzuladen. Doch das hat gute Gründe. Da er aus Habinghorst nach Castrop zieht, müsste er die Anfahrtskosten auf den Eintrittspreis aufschlagen. "Und das möchte ich den alten Menschen, von denen einige eh kaum von ihrer Rente leben können, nicht antun", sagte Frauendienst auf Anfrage. "Wir gehen, wie wir gekommen sind: ehrenamtlich und kostenlos."

Er bedankte sich auch bei der Presse, der Stadtverwaltung, dem Bürgermeister, dem Bereich Stadtentwicklung und den lokalen Geschäftsleuten, die sie immer wieder mit Bingo-Preisen versorgt hatten, für die Unterstützung, die er und Harms erhalten haben. "Und unser besonderer Dank gilt vor allem den Menschen, die uns die ganze Zeit über treu waren, die uns alle vier Wochen wieder besucht haben. Und die lassen wir nicht im Stich", sagte er.

Ortswechsel für Bingonachmittag geplant

Denn er wolle den Bingo-Nachmittag noch nicht komplett abschreiben. "Wir haben die Aussicht, nächstes Jahr an einem anderen, gut erreichbaren Ort weiterzumachen", sagte er. Wo genau das sein wird, konnte er allerdings noch nicht sagen. Er werde jedoch nicht sein soziales Engagement in Habinghorst ganz aufgeben. "Wir bleiben dem Stadtteil treu", sagte er. Da die Zukunft des HadeBe nach dem 31. Dezember ungewiss sei, sei es Frauendienst wichtig, den sozialen Kontakt dort aufrechtzuerhalten.

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