Suppenküche des Caritasverbandes 

Neue Kochgruppen vergrößern das Frischeangebot

Castrop-Rauxel - In der abgelaufenen Suppenküchen-Saison 2017/18 konnte mehr frisch aufgetafelt werden. An drei statt bis dato einem Tag wurde ab 9:30 Uhr frisches und gesundes Essen zubereitet. Aber nicht nur deshalb ist Leiterin Nina Diring mit der Entwicklung sehr zufrieden. 

Jede Menge Betrieb herrscht am Mittwoch an der Essenausgabe der Suppenküche. Es gibt Heringssalat mit frischen Äpfeln und Kartoffeln. "Lecker war es", ruft einer der Besucher in die Küche, in der wir uns mit Leiterin Nina Diring unterhalten. Das Gespräch dreht sich um die bald endende Suppenküchsensaison 2017/2018.

Jeweils von November bis Ostern hat die Küche für Bedürftige geöffnet. Auch an Sonn- und Feiertagen. Längst hat die Suppenküche einen festen Platz im Jahresablauf des Caritasverbandes Castrop-Rauxel. Und es war eine sehr erfolgreiche 25. Saison, wie Diring berichtet. "Wir haben zwei neue Kochgruppen dazu bekommen. Insgesamt sind das zwölf neue ehrenamtliche Mitarbeiter. Das ist toll."

Kostenloses Angebot

Dank der zwei neuen Kochgruppen wird von Montag bis Mittwoch frisch vor Ort am Lambertusplatz 16 gekocht. An den Donnerstagen gibt es ein gemeinsames Frühstück, freitags holen die Fahrer der Tafel einen Eintopf von der ambulanten Suppenküche in Herne und am Wochenende bringen vornehmlich die Helfer und Helferinnen Speisen mit. "Das hat alles sehr gut funktioniert", sagt Nina Diring.

Das angebotene Essen ist grundsätzlich kostenlos, um eine Spende von 50 Cent wird jedoch gebeten. Aber auch wenn jemand dieses Geld nicht aufbringen könne, würde er seine Mahlzeit bekommen, versichert Veronika Borghorst aus dem Vorstand der Caritas. "Hier geht niemand hungrig raus."

Und am gestrigen Mittwoch waren auch zwei Mädchen des Leo-Clubs Castrop-Rauxel mit von der Partie. Sie halfen unter anderem bei der Essensausgabe mit. Auf der Homepage des Leo-Clubs heißt es: Bei Leo helfen Jugendliche [...] dort, wo Hilfe benötigt wird. "Und wir können jede helfende Hand gebrauchen", so Nina Diring erfreut. Schließlich gilt es, täglich 20 bis 30 bedürftige und hungrige Gäste zu versorgen.

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