VHS-Vortrag

Die Rolle der Muslime im Antisemitismus

Zu einem spannenden Vortrag mt einer renommierten Fachfrau lädt die Volkshochschule für Mittwoch in das Bürgerhaus ein. Es geht um Muslime und den Antisemitismus.

Muslime stehen als vermeintlich zentrale Träger des Antisemitismus im Rampenlicht - mit der Flüchtlingszuwanderung hat sich diese Zuschreibung noch verstärkt. Welche Rolle Muslime und Moscheegemeinden tatsächlich in diesem Kontext spielen, und welchen Stellenwert der "zugewanderte Antisemitismus" im Vergleich mit anderen Gruppen hat, erläutert Dr. Juliane Wetzel vom Zentrum für Antisemitismusforschung der Technischen Universität Berlin am Mittwoch, 7. November, von 19 bis 20.30 Uhr.

Die Veranstaltung im Bürgerhaus, Leonhardstraße 4, ist Teil der Erinnerungsaktionen an die Novemberpogrome von 1938. Der Vortrag der renommierten Referentin, die auch Mitglied des unabhängigen Expertenkreises Antisemitismus der Bundesregierung war, kann durch Spenden kostenfrei angeboten werden.

Kundgebung auf dem Simon-Cohen-Platz

Auf dem Simon-Cohen-Platz in der Castroper Altstadt gibt es am Freitag, 9. November, von 14.30 bis 16 Uhr eine Kundgebung zum Thema "Vor 80 Jahren - Zerstörung der Castroper Synagoge am 9. November 1938". Gisbert Baranski wird in seiner Begrüßungsrede auf den 9. November 1938 in Castrop eingehen. Anschließend hält Dr. Ludger Heid, Historiker der Universität Duisburg-Essen, einen Vortrag zum Thema "Der November-Pogrom des Jahres 1938 und sein Platz in der Geschichte".

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