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Was wird aus dem Schönstatt-Zentrum? Es gibt viele Gerüchte. Richtig ist: Ein Teil bleibt erhalten, einen Teil verkauft der Trägerverein.

Ehemalige Kapelle in Frohlinde

Bald Betreutes Wohnen im Schönstatt-Zentrum?

FROHLINDE - Bei den Jubiläumsfeierlichkeiten für die Schönstatt-Kapelle und der Verabschiedung der beiden letzten Schönstatt-Schwestern im vergangenen Jahr war ein Verkauf des Zentrums an der Hubertusstraße in Frohlinde noch zurückgewiesen worden. Jetzt hat Martin Jäkel, der Vorsitzende des Trägervereins des Schönstatt-Zentrums, bestätigt, dass man sich von einem Teil des Gebäudes trennen wolle.

„Der größere Teil soll veräußert werden, wir stehen in Verhandlungen“, sagte Jäkel am Montag auf Anfrage unserer Redaktion. Gemeint ist der Anbau an das ursprüngliche Zentrum. Ob dieser abgerissen werden soll, darüber sei das letzte Wort noch nicht gesprochen.

Nach Informationen unserer Redaktion kursiert in der Nachbarschaft das Gerücht, dort solle ein mindestens viergeschossiges Pflegeheim errichtet werden. „Ich kann nur bestätigen, dass Betreutes Wohnen im Gespräch ist“, erklärte Jäkel. Andere Details seien ihm nicht bekannt.

Tagungsraum, Zentrum und Kapelle bleiben erhalten

Der linke Teil des Gebäudes, also das ursprüngliche Zentrum, solle umgestaltet werden. Dabei handele es sich um kleinere Umbauten – auch wegen des dann bei einer Trennung vom Anbau erforderlichen zweiten Rettungswegs. „Tagungsraum und das Zentrum selbst bleiben selbstverständlich“, erläuterte Jäkel. Das gelte natürlich auch für die Kapelle, die weiter stark besucht worden sei.

Wann die Gespräche letztlich zu einem Abschluss führten, könne er jetzt nicht vorhersagen, meinte Jäkel. Die Schönstatt-Kapelle ist eine von 200 dieser Art auf der ganzen Welt, wie die neue Verwalterin Heidi Stepanek weiß. Auch sie sei sehr gespannt, was jetzt die Zukunft bringe, erzählte sie im Gespräch mit unserer Redaktion. „Näheres weiß ich auch noch nicht“, erklärte sie.

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